Schweizerin Petra ist bei «The Voice» raus Samu Haber entschied sich für den Schlagersänger

Alles aus! Die Solothurnerin Petra Wydler musste nach ihrem Battle bei «The Voice of Germany» wieder zurück nach Hause fahren. Zu Unrecht, wie sie im Interview mit SI online sagt. 
Petra Wydler bei The Voice of Germany
© SAT.1/ProSieben/Richard Hübner

Die Solothurnerin Petra Wydler ist enttäuscht, dass sie es nicht in die Sing Offs bei «The Voice of Germany» geschafft hat.

Ein Battle mit grossen Stimmen und viel Gefühl. Fans von «The Voice of Germany» und der Solothurnerin Petra Wydler wurden am Donnerstag nicht enttäuscht. Petras Stimme war auf den Punkt und die Lehrerin sah in ihrem Spitzenoberteil aus wie ein Star. 

Coach Samu Haber war begeistert von ihrer Performance. Und dann kam dennoch der Hammer: Der Sänger von Sunrise Avenue entschied sich für ihren Gegner Chris Bertl, 36. Bertl singt deutschen Schlager und kam mit dem Song «Dein ist mein ganzes Herz» von Heinz Rudolf Kunze, 60, von Anfang an besser zurecht. 

Petra und Chris The Voice of Germany
© ZVG

Ihr Styling für das Battle gegen Chris hat Petra selber bestimmt. «Das sind meine Kleider. Für die Frisur und das Make-Up musste ich mich ein wenig durchsetzen, aber schlussendlich war auch das Team von «The Voice» happy. 

«Das wird nichts»

«Als ich hörte, was wir in den Battles singen müssen, wusste ich schon, dass es schwer für mich wird», sagte Petra im Interview mit SI online. Doch die 28-Jährige kämpfte sich durch die Coachings mit Samu Haber und erarbeitete mit ihrem Gegner Chris eine Version, die auch zu ihr passte. 

All die Arbeit war umsonst: «Am Ende entschied sich Samu für das Talent, das mehr Aussichten auf den Sieg hat und nicht für das mit der besseren Stimme. Schlager ist nun einmal im Trend», resümiert Petra. Auch Gewinner Chris sei im Anschluss an das Battle zu ihr gekommen und habe zugegeben, dass sie ihm stimmlich überlegen war. 

Petra Wydler bei The Voice of Germany
© SAT.1/ProSieben/Warner Music/Sony

Grosse Gesten, grosse Emotionen: Das Battle von der Solothurnerin Petra Wydler und Chris Bartl. 

Partner kann nur aus der Ferne eine Stütze sein

«Chris konnte es kaum glauben. Aber so ist nun einmal das Spiel.» Sie sei schon enttäuscht gewesen, habe aber direkt nach der Sendung erstmal ihre Teilnahme gefeiert. «Der richtige Hammer kam erst, als ich am nächsten Tag nach Hause flog und in die leere Wohnung kam. Da fühlte ich mich schon sehr einsam und hätte mir jemanden gewünscht, der mich in den Arm nimmt», sagt die Musiklehrerin. 

Petras langjähriger Partner lebt seit einigen Monaten in den USA und konnte ihr während dieser Zeit nur aus der Ferne eine Stütze sein. «Aber jetzt ist alles gut. Ich habe die Zeit sehr genossen und mache jetzt mit der Musik weiter. Ich gebe viele Konzerte und arbeite weiter als Lehrerin. Meine Schüler allerdings werden erstmal sehr enttäuscht sein.» 

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