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  4. «The Voice of Germany»: Schweizer Benjamin Dolic aus Solothurn im Finale

Das Publikum entschied sich für den Solothurner

Benjamin aus Zuchwil kann «The Voice of Germany» werden

Benjamin Dolic aus Zuchwil SO hat gute Chancen, dieses Jahr «The Voice of Germany» zu werden. Der 21-Jährige begeisterte die Zuschauer so sehr, dass sie ihn in das Finale der Show wählten.

Benjamin Dolic The Voice of Germany

Benjamin Dolic sang im Halbfinal «I can't help falling in love with you» von Elvis Presley. 

ProSieben/SAT.1/André Kowalski

Für die blinde Bernarda Brunovic aus Dietikon ZH war der Traum gestern zu Ende: Die 25-Jährige scheiterte im Halbfinale von «The Voice of Germany» knapp an ihrem Konkurrenten Samuel Rösch. In diesem Teil der Sendung wählen die Zuschauer, wen sie im Finale sehen wollen. 

Einer, der sich von Ausgabe zu Ausgabe fast heimlich in die Herzen des Publikums sang, ist Benjamin Dolic aus Zuchwil SO. Gestern Sonntag schaffte er es mit «I can't help falling in love» vom grossen Elivs Presley, † 42, ins Finale. Der ganze Saal feierte den Sänger. Keinen hielt es auf den Sitzen.

Kleine Kostprobe von Benjamin Dolic. Er singt «Wicked Game» von Chris Isaak. Zum Starten aufs Video klicken!

Seine grosse Liebe liess er in Slowenien zurück

Der 21-Jährige lebt seit zwei Jahren im Kanton Solothurn. Aufgewachsen ist der Mann mit der Wunderstimme in Slowenien, wo er auch schon ausgiebig Bühnenerfahrung sammeln durfte. Er kam bereits mit zwölf Jahren ins Halbfinale der Show «Slowenia's got Talent» und auch beim slowenischen Vorentscheid für den «Eurovision Song Contest» trat er an. 

Seine Heimat verliess er 2016 gemeinsam mit seiner Familie. Der damals 17-Jährige musste seine erste grosse Liebe zurücklassen, wie er im Interview bei «The Voice of Germany» erzählt: «Es war sehr schwer für mich. Mein Herz war gebrochen und die Musik hat mir sehr geholfen.»

«Normalerweise ruhig»

In Zuchwil produziert Benjamin Dorlic seine eigene Musik unter dem Künstlernamen «Usually Quiet» (zu Deutsch: «Normalerweise ruhig»). Und der Name ist Programm: Dolic ist unauffällig, ruhig und kein Mann grosser Worte. Hat er aber ein Mikrofon in der Hand, «kommt der Star hervor», wie es sein Coach Yvonne Catterfeld, 38, formulierte. 

Auch die anderen Coaches wie Michi Beck, 50, von den Fantastischen Vier sind begeistert von dem Solothurner. «Das ist unglaublich krass, wie bei dir jeder Ton sitzt!», lobte der Rapper. Mark Forster schoss sich von Anfang an auf Dolic ein. «Unglaublich, wie gut die Talente in Yvonnes Team sind. Ich wäre aber ganz klar bei Benjamin.»

Von Berit-Silja Gründlers am 10. Dezember 2018