«TVOS» Emotionen pur: Das war die erste Live-Show

Am Samstagabend mussten sich Philipp Fankhauser, Stefanie Heinzmann, Stress und Marc Sway je von einem ihrer Talente trennen. Noch acht Kandidaten haben die Möglichkeit, «The Voice of Switzerland» zu gewinnen. Vier Männer und vier Frauen.

Die erste Live-Sendung ist vorbei - von zwölf Kandidaten sind noch acht im Rennen um den Sieg bei «The Voice of Switzerland». In den Augen der Jury die besten an diesem Samstagabend waren Freschta Akbarzada, 18, Shem Thomas, 35, Will G., 43, und Tiziana Gulino, 17. Sie wurden von ihren Coaches direkt in die nächste Runde gewählt und mussten nicht bis zum Schluss zittern.

Besonders Tiziana sorgte für einen Gänsehaut-Moment. Die 17-Jährige schaffte es gar, den sonst so plauderfreudigen Marc Sway, 34, sprachlos zu machen. Mit ihrer emotionalen Darbietung des Songs «A Thousand Years» von Christina Perri - bei dem sie sich selbst am Klavier begleitete - rührte sie das Publikum zu Tränen und kassierte eine Standing Ovation. Sie kam direkt eine Runde weiter - und konnte ihr Glück kaum fassen. «Mir wurde schon oft gesagt, dass ich mit meiner Stimme die Menschen berühren kann. Aber bewusst ist mir das erst jetzt geworden», sagte sie im Gespräch mit SI online. Jetzt gebe sie umso mehr Gas: «In jeder Show will ich noch einen draufsetzen.»

Am lautesten schrie das Publikum wohl aber bei Philipp Fankhausers, 50, Kandidat Peter Brandenberger, 39. Der hatte nämlich nicht nur seine Familie und Freunde dabei - im Publikum sassen viele seiner Schüler. Der «Lehrer of Switzerland» zeigte sich gerührt. «Das ist schon toll, diese Unterstützung zu spüren. Das gibt mir viel Kraft auf der Bühne», sagte er nach der Show. Und auch die Coaches spürten die gute Energie. «Ich bin stolz wie ein Gockel», meinte sein Mentor. Den Song «Jealous Guy» von John Lennon zu singen, sei Peters eigene Idee gewesen.

Kritisiert hingegen wurde der Auftritt von Maxim Essindi. Der 28-Jährige begleitete sich selbst am Klavier zur Alicia-Keys-Nummer «If I Ain't Got You» - und gab Vollgas. Vielleicht zu viel. «Du müsstest gar nicht so viel machen», bemerkte Marc Sway nach dem Auftritt. Und Maxims Coach Philipp Fankhauser ergänzte: «Vor lauter Talent stehst du dir selbst im Weg.» Das war das Aus für den Vollblutmusiker.

Vorjahressiegerin Nicole Bernegger, 37, legte zum Ende einen Auftritt hin. Und durfte sich im Anschluss über eine goldene Schallplatte freuen. «Das ist unglaublich», sagte sie. Emotionen habe sie aber auch sonst viele an diesem Abend. «Es ist sehr speziell, die Sendung jetzt von Aussen zu sehen. Ich fühle einfach mit.»

Wie sich die Gesangstalente aus den vier Teams in den Live-Shows schlagen, sehen Sie bei «The Voice of Switzerland», samstags um 20.10 Uhr, auf SRF1.

Alle Artikel zu «The Voice of Switzerland» gibts im grossen Dossier von SI online.

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