«TVOS» Viola Tami: «Meine Stimme würde nicht reichen»

Woche für Woche fieberte sie mit den Kandidaten mit, hielt während der Blind Auditions den Angehörigen die Händchen und tröstete die Ausgeschiedenen. Viola Tami agierte hinter der Bühne von «The Voice of Switzerland» als Allrounderin - und bei den Live-Shows wird sie endlich auf der grossen Bühne stehen und moderieren. Mit SI online spricht sie über das Nervenflattern der Talente und ihre eigenen Gesangsqualitäten.
Viola Tami spricht über «The Voice of Switzerland»
© zvg

Freut sich, wenn sie gemeinsam mit Sven Epiney am 5. April 2014 auf der grossen Bühne die Live-Shows moderieren kann.

Während der Blind Auditions war sie das Mami hinter der Bühne. Drehten die Coaches ihre Stühle für ein Talent, jubelte Viola Tami, 32, lautstark mit - verpasste einer seine Chance, hatte sie immer tröstende Worte. Wie emotional ist dieser Job eigentlich, wenn man so mittendrin steckt? «Man steht in einem kleinen Raum mit den Angehörigen, während ihre Liebsten auf der Bühne stehen», erinnert sie sich gegenüber SI online an die sechs Sendungen der Blind Auditions. «Irgendwie wird man da für die paar Minuten adoptiert. Ich konnte mich nicht abschotten.»

Doch auch wenn Viola noch so sehr Feuer und Flamme für die Teilnehmer war - wenn nicht gebuzzert wurde, sah sie das immer sehr professionell. «Es war ja nicht meine Aufgabe, die Talente zu bewerten», sagt sie. Sie habe sich gefühlt wie die Zuschauer in den Rängen: «Man starrt auf die Stühle, hofft, dass sie sich umdrehen. Und nix passiert.» Sie wisse schliesslich, dass das Leben nicht ende, wenns bei «The Voice of Switzerland» nicht weitergehe. «Trotzdem tut es mir natürlich leid, wenn Tränen fliessen und es für das Talent in diesem Moment eine riesige Enttäuschung ist.»

Noch 24 Kandidaten sind im Rennen um die Live-Shows. In der «Knockout»-Sendung am Samstag, 29. März 2014, wird sich entscheiden, welche zwölf Talente weiterkommen. Auf der Bühne wirken schon jetzt alle sehr souverän. Ist da wirklich keine Nervosität vorhanden? «Oh doch», sagt Viola Tami. «Einige nehmen es zwar lockerer als andere. Aber wenns dann so weit ist, steigt der Puls auch bei den Pokerfaces.» Mit Druck umzugehen sei das A und O dieser Show.

Der Druck wurde besonders in den letzten beiden Battle-Sendungen sehr hoch. Doch dank der neuen «Save»-Regel konnten besonders talentierte Battle-Verlierer von einem anderen Coach gerettet werden. So geschehen bei Will Green, 43, Camilla Athina-Moraïtinis, 21, Carla Quartas, 26, und Olivier Cheuwa, 39. «Diese neue Regel finde ich sehr gut. Das waren gefeierte Momente, wenn die Coaches den Buzzer drückten.»

Ob Marc Sway, 34, Stress, 37, Stefanie Heinzmann, 25, und Philipp Fankhauser, 50, auch bei Viola Tami drücken würden, wenn sie sich auf die Bühne wagen würde? «Als Schauspielerin hatte ich schon einige Rollen, wo ich singen musste. Das war auch immer ganz okay. Aber für ‹The Voice of Switzerland› würde es definitiv nicht reichen!», gibt sie lachend zu.

«Knockouts» bei «The Voice of Switzerland», Samstag, 29. März 2014, 20.10 Uhr, auf SRF1.

Alle Artikel zu «The Voice of Switzerland» finden Sie im grossen Dossier von SI online.

Auch interessant