«TVOS» So stehen die Chancen von Stress' Team

Jeder Coach geht mit je drei Kandidaten in die erste Live-Show von «The Voice of Switzerland». Musiker und Produzent Chris von Rohr nimmt für die «Schweizer Illustrierte» alle zwölf Talente unter die Lupe. Den zweiten Teil machen Rahel Buchhold, Glory Bosnjak und Freschta Akbarzada.
Rahel Buchhold, Glory Bosnjak, Freschta Akbarzada
© Geri Born

Die drei Finalistinnen aus dem Team von Stress: Rahel Buchhold, Glory Bosnjak, Freschta Akbarzada (v.l.).

RAHEL BUCHHOLD, 27
Beruf: Kaufmännische Angestellte
Wohnort: Andwil SG
Chris von Rohrs Urteil: Mir gefällt ihre etwas andere Ausstrahlung, ihr Groove. Eine erfrischende Natürlichkeit! Vielleicht etwas brav, aber für Rahel ist Musik Medizin – das sehe ich ihr an. Sie hat nicht dieses Power-Organ wie andere Kandidaten in dieser Staffel, aber das macht sie mit ihrem eigenen Touch wett. Natürlich frage ich mich bei ihr: Was macht sie in dieser Castingshow? Nun, ich denke, sie wird gute Erfahrungen und Kontakte sammeln und merken, dass es nicht ihre Welt ist. Sie wird wohl weiterhin Musik als Hobby in ihrem grösseren Umfeld machen – und dort brillieren. In hautenge Silberhosen darf sich die 27-Jährige jedoch nicht zwängen!

GLORY BOSNJAK, 33
Beruf: Hausfrau, hatte bis vor Kurzem einen Beautysalon
Wohnort: Vich VD
Chris von Rohrs Urteil: Ohne Zweifel eine grosse, fantastische Soulstimme. Und eine über 30-Jährige, die es bis dato nicht geschafft hat. Was sagt uns das? Dass auch so eine Turbo-Stimme wenig nützt, wenn nicht Eigenständigkeit, eigene Songs und ein gutes Managment vorhanden sind. Vom Können her gehört Glory sicher zur Spitze. Vielleicht fehlt aber die letzte, kompromisslose Entschlossenheit. Sie müsste alles auf die Musikkarte setzen, durchbeissen, dranbleiben, alles geben. Auf die B-Variante im Beautysalon zu verzichten, ist sicher der erste Schritt dazu. Verhungert mit einem solchen Talent ist noch niemand. Erst recht nicht in diesem Land.

FRESCHTA AKBARZADA, 18
Beruf: Wirtschaftsmittelschülerin
Wohnort: Würenlos AG
Chris von Rohrs Urteil: Die 18-Jährige hat eine spezielle Stimme und war clever genug, die richtigen Songs für ihre Auftritte zu wählen. Ihr Ausdruck in den Augen lässt einiges erhoffen. Es wird sich zeigen, wie viel vom bequemen, angepassten Schweizer Leben sie bereit ist zu opfern, um den steinigen Weg durch den Musikdschungel zu gehen. Alle Stars, die ich in meinem Leben getroffen haben, hatten diesen Ruf in sich, der alles andere verdrängte und zur Nebensache machte. Auch in unserer Band war es nie eine Frage, ob man es wollte – wir mussten es einfach tun, egal was alle anderen gesagt haben. Ich wünsche Freschta viel Glück und Kraft.

Wie sich die Gesangstalente aus dem Team von Stress in den Live-Shows schlagen sehen Sie bei «The Voice of Switzerland», samstags um 20.10 Uhr, auf SRF1.

Im Trailer gibts schon einen Vorgeschmack:

Alle Artikel zu «The Voice of Switzerland» gibts im grossen Dossier von SI online.

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