Stefan Tobler Treffen mit DSDS-Menderes fiel ins Wasser

Der Regen peitscht ihm zeitweise um die Ohren, das Steissbein schmerzt, Menderes Bagci sagte kurzfristig seinen Besuch ab, doch die Motivation bleibt hoch: Stefan Tobler erzählt von seinen Eindrücken auf seiner Pedalo-Reise von Zürich nach Berlin.

Es ist Halbzeit: 850 von 1400 Kilometern sind abgestrampelt, den Rhein haben sie inzwischen auch verlassen und nun nehmen Stefan Tobler, 29, und sein Kompagnon Hansruedi Knöpfli, 44, Kurs Richtung Münster und Hannover. Die beiden sind seit zehn Tagen mit dem Pedalo unterwegs. Am 29. Mai starteten sie ihre Reise von Zürich, mit dem Ziel Berlin, wo sie am 17. Juni erwartet werden. Und: «Wir sind im Zeitplan», erzählt der letztjährige Vize-Mister-Schweiz SI online. Trotz eines Gewitters, das sie zum Unterbruch zwang. «Bei Regen aber strampeln wir weiter, dann frieren wir wenigstens nicht.» Ausserdem wären sie jetzt nur halb so weit, wenn sie bei jedem Tropfen angehalten hätten - «und es hat oft geregnet».

Nach über einer Woche auf dem schwimmenden Sattel, hatte nicht nur ihr Gefährt kleinere Kinderkrankheiten, auch Stefan spürt die Strapazen. «Mein Steissbein macht sich langsam bemerkbar, das Knie auch. Gut, haben wir Salben dabei und zwar flaschenweise. Aber wir sind nach wie vor motiviert.»

Etliche Zuschauer säumten bisher auf ihrer Reise das Ufer - wenn auch nur bei schönem Wetter. «Teilweise werden wir sogar schon erwartet, weil die Lokalpresse im Vorfeld über uns berichtet hat.» So hiess es auch, dass «Deutschland sucht den Superstar»-Dauer-Kandidaten Menderes Bagci, 26, die beiden besuchen sollte. «Doch der hat kurzfristig abgesagt», erzählt Tobler. Bekam er etwa kalte Füsse? «Nein, er ist krank», aber er wolle den Termin in den nächsten Tagen noch nachholen.

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