Zazou Mall Über «DSDS»-Luca: «Frage ist, ob ers wirklich will»

Pünktlich zum Finale von «Deutschland sucht den Superstar» veröffentlicht die ehemalige Schweizer Kandidatin Zazou Mall ihre erste Single. Sie warnt Luca Hänni: Das Musik-Business sei hart und bedeute jede Menge Arbeit.
Erst war sie Fan von Jesse Ritch, jetzt drückt sie Luca Hänni die Daumen: Zazou Mall. Die Sängerin nahm vergangenes Jahr bei «Deutschland sucht den Superstar» teil.
© RTL Erst war sie Fan von Jesse Ritch, jetzt drückt sie Luca Hänni die Daumen: Zazou Mall. Die Sängerin nahm vergangenes Jahr bei «Deutschland sucht den Superstar» teil.

Gross verfolgen konnte sie die aktuelle «DSDS»-Staffel nicht: Zazou Mall, 27, hat zurzeit viel um die Ohren: «An den Wochenenden stehen viele Auftritte an», sagt die Zürcherin, die am Freitag ihre Single «Mission» auf den Markt bringt, gegenüber SI online. Wenn sie aber mal zu Hause war, liess sie sich die deutsche Castingsendung nicht entgehen - schliesslich stand sie noch vor einem Jahr selbst auf der Mottoshow-Bühne in Köln. «Ich hatte einige Déjà-vu-Erlebnisse. Eigentlich ist die Show dieses Jahr ja wieder diesselbe, einfach mit anderen Kandidaten.»

Davon gleich zwei Schweizer, das gabs in der Geschichte von «Deutschland sucht den Superstar» noch nie. Jesse Ritch, 20, musste die Show vergangenen Samstag verlassen, Luca Hänni, 17, steht nun im Finale. «Jesses Stimme finde ich sehr gut», sagt Zazou. Aber jetzt drücke sie natürlich Luca die Daumen. «Und wenn er es nicht schaffen sollte, muss er den Kopf nicht hängen lassen.» Zazou weiss: Auch als Zweitplatzierter hat Luca gute Chancen auf einen Plattenvertrag. «Die Frage ist, ob er das alles wirklich will.»

Denn mit oder ohne Vertrag - das Musikbusiness verlange jede Menge Arbeit. «Viele glauben, alles komme von alleine, wenn man mal bekannt ist. Das stimmt überhaupt nicht.» Wie hart das Musikerleben ist, hat Zazou Mall am eigenen Leib erfahren. Nach ihrem Rauswurf bei «DSDS» in der sechsten Mottoshow sind ein paar Anfragen von Labels eingegangen. Das Richtige war aber nicht dabei. Inzwischen finanziert sich die Sängerin selbst: Sie hat gerade einen fünfstelligen Franken-Betrag für die Produktion ihrer Single und des dazugehörigen Videoclips aus der eigenen Tasche bezahlt. «So kann ich selbst entscheiden, was und wie ich es mache.»

Alles zu «Deutschland sucht den Superstar» finden Sie im Dossier von SI online.

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