Christa Rigozzi Über Liebe: «Es ist nicht alles perfekt»

Vor einem Jahr gaben sich Christa Rigozzi und Giovanni Marchese das Ja-Wort. Wie sie ihre Zukunft sehen, was sie von Seitensprüngen halten und wo sie ihren ersten Hochzeitstag feiern.

Am 20. August 2010 gaben sie sich auf dem Schloss Sasso Corbaro in Bellinzona standesamtlich das Ja-Wort. Zwei Wochen später erfüllte sich für Christa Rigozzi, 28, ihr Traum in Weiss in der Kirche Monte Carasso. Die Ex-Miss-Schweiz heiratete ihre Jugendliebe Giovanni Marchese, 33. Ihren ersten Hochzeitstag verbringen sie nun in Leukerbad, wo Christa arbeiten muss. «Am Abend feiern wir dann», erzählt sie dem «Blick» in einem Interview. Sie habe ihrem Gio eine Fahrt im Ferrari geschenkt, er wolle die Überraschung für seine Frau hingegen für sich behalten.

Seit zwölf Jahren sind Christa und Giovanni ein Paar. Das Geheimnis: «Ich fliege nicht beim ersten Problem weg, sondern versuche, es zu lösen», sagt sie und ergänzt: «Es ist nicht alles perfekt.» Die Routine schleiche sich ins Leben, aber das könne man überwinden. Wichtig sei es, den anderen nicht nur zu lieben, sondern auch zu respektieren und ihm zu vertrauen, meint Giovanni. Würde Christa ihn betrügen, «würde ich heute sagen, dass ich ihr nicht verzeihen könnte. Aber wer weiss, wie ich reagiere, wenn jemals so etwas passiert». Doch das wird es nie: «Ich habe vor Gott ewige Treue geschworen. Ich glaube an die ewige Liebe», sagt Christa. Sie würde Gio trotz eines Seitensprungs weiterhin lieben, «aber ich würde ihm jeden Tag Vorwürfe machen. Das wäre nicht gut. Für mich wäre Schluss. Und das wäre eine grosse Enttäuschung.»

Was sie an Gio so liebe, sei sein Lachen, sein Humor und seine Leidenschaft. «Er hat immer Lust ... », worauf er hinzufügt: «Ich bin in allem leidenschaftlich.» Giovanni liebe hingegen an seiner Frau ihre Augen, ihre Sturheit und ihren Sex-Appeal.

Derzeit bauen die zwei ein Haus im Tessin. Nachwuchs sei noch kein Thema. Christa: «Vor 30 möchte ich kein Kind.» Sie wolle zuerst ihren Mann geniessen. «Wenn wir Kinder haben, steht er nicht mehr an erster Stelle. Sondern das Kind.» Ausserdem fehlt für ein Baby momentan die Zeit. Die Staffel von «Bauer, ledig, sucht» ist gerade angelaufen und für «Die grössten Schweizer Talente» wird sie zudem wieder ihres Amtes als Jurorin walten.

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