Unspunnen-Sieger hat seinen Meister gefunden Christian Stucki von Österreicher gebodigt

Der frischgebackene Unspunnen-Sieger musste am vergangenen Wochenende im österreichischen Hinterthal eine Niederlage einstecken. Er verlor gegen den Spitzenranggler Christoph Eberl. Aber kein Grund zur Sorge: Schliesslich ist Ranggeln nicht gleich Schwingen.
Unspunnen-Sieger Christian Stucki von Österreicher gebodigt
© Facebook / Rangglerverein Leogang

Im Rahmen des Bauernherbstfestes im österreichischen Hinterthal kämpfte Unspunnen-Sieger Christian Stucki gegen Spitzenranggler Christoph Eberl vom Verein «Leogang».

Nanu? Was ist denn mit dem Unspunnen-Sieger Christian Stucki, 32, los? Unser bester Schwinger versucht sich im Ranggeln und schwups, liegt er rücklings auf der Wiese. 

Der diesjährige Sieger des Unspunnenfests in Interlaken hatte am letzten Samstag im Rahmen des Bauernherbstfestes in Hinterthal gegen Spitzenranggler Christoph Eberl gekämpft. Zu diesem Anlass hatte Stucki seine Schwingerhose gegen Jeans getauscht. Im Unterschied zu Schwingern tragen Ranggler keine spezielle Hose, die der Gegner jeweils mit einer Hand festhalten muss. Meist wird beim Ranggeln auch etwas offensiver gekämpft. Abgesehen davon sind die Techniken der beiden Kampfsportarten ähnlich.

Unspunnen-Sieger Christian Stucki mit Spitzenranggler in Österreich
© Facebook / Rangglerverein Leogang

Christian Stucki, 32, mit seinen österreichischen Gegnern am Bauernherbstfest 2017 in Hinterthal.

Insgesamt musste sich Stucki mit drei Spitzenranggler aus dem Verein «Leogang» messen. Gegen Christian Pirchner und Andi Hinterbichler gewann Stucki. Den dritten Gegner - Christoph Eberl - vermochte er nicht zu bodigen. Der deutlich kleinere Eberl überrumpelte den Unspunnen-Sieger 2017 und drückte ihn sogleich auf den Boden.

Unabhängig davon, dass Stucki in Hinterthal einen Kampf verloren hat, der König der Herzen hat beim Salzburger Rangglerverband viele Sympathien gewonnen. Der Salzburger Rangglerverband schreibt in seiner Mitteilung zum Anlass: «Wir freuen uns sehr, dass wir diesen netten, fairen und geselligen Sportler kennenlernen durften.»

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