Sie spendet ihm nach dem WM-Aus Trost Valon Behrami: «Lara gab mir einen emotionalen Kick»

Schon zum vierten Mal scheitert Valon Behrami mit der Nati in einem EM- oder WM-Achtelfinal. Doch der Tessiner will nicht aufgeben. Kraft spendet ihm seine neue Liebe Lara Gut.
Lara Gut Valon Behrami Fussball WM 2018
© Keystone

Nach dem bitteren Aus gegen Schweden drückt Lara ihren Valon.

Was für ein himmeltrauriger Abgang! Die Schweiz verliert am Dienstagabend gegen schlaffe Schweden 0:1 im Achtelfinal der Fussball-WM in Russland. Die riesige Enttäuschung steht den Spielern ins Gesicht geschrieben. Viele sind den Tränen nah. Auch Valon Behrami, 33, lässt seinen Kopf hängen. Zum Glück ist seine Freundin Lara Gut für ihn da!

Sehen Sie hier, wer alles einen Freund in der Nati hat:

Behrami scheitert zum vierten Mal

Der Skistar zieht den enttäuschten Nati-Spieler fest zu sich heran und drückt ihm einen innigen Kuss auf die Wange. Sie trägt wie ihr Schatz ein rotes Trikot. Bis zum bitteren Ende hat sie mitgefiebert. War an jedem Spiel mit dabei. Trost kann der unermüdliche Kämpfer jetzt brauchen. Bereits zum vierten Mal verliert Behrami mit der Schweiz nach der WM 2006, der WM 2014, der EM vor zwei Jahren und jetzt wieder in einem Achtelfinal.

Lara Gut und Valon Behrami Familie Ragip
© Toto Marti

Lara Gut war an jedem Spiel ihres Schatzes mit dabei. Rechts von ihr Ragip Behrami, Valons Vater.

«Unglaublich, dass sie immer da war»

Der Tessiner mit Wurzeln im Kosovo ist froh, um die Unterstützung seiner Freundin. Gegenüber «Blick» sagt Behrami: «Dass Lara an dieser WM bei jedem Spiel dabei war, das war sehr speziell für mich. Sie ist viel geflogen, hat hier in Russland immer wieder einen Fitnessraum finden müssen. Unglaublich, dass sie immer da war. Das sind die wichtigen Dinge im Leben, die auch bleiben werden. Lara gab mir hier einen emotionalen Kick.»

Behrami will weiter machen

83 Länderspiele hat Valon Behrami in knapp 13 Jahren für die Schweiz gemeistert. Vor dem Turnier hier in Russland hat der Fussball-Veteran immer wieder durchsickern lassen, dass Ende der WM Schluss sei.

Nach dem bitteren WM-Aus dann die Überraschung: «Ich will weitermachen!», sagt er zur Zeitung. Dafür entschieden habe er sich in den letzten Tagen: «Ich fühle mich gut hier. Ich spüre, ich kann dieser Mannschaft noch etwas geben. Ich habe immer noch eine grosse Motivation. Ich hoffe, dass es auch physisch klappen wird.»

Auch interessant