«TVOS» Die Finalisten im Check!

Am Samstagabend steigt das grosse Finale von «The Voice of Switzerland». Die Finalisten Peter Brandenberger, Shem Thomas, Rahel Buchhold und Tiziana Gulino verraten im Gespräch mit SI online, warum sie unbedingt gewinnen wollen, was sie an ihren Coaches am meisten schätzen und wie ihre eigenen Songs klingen sollen.

Noch vor nicht allzu langer Zeit zitterten sie noch gemeinsam mit vielen anderen Kandidaten um einen Platz in den Teams von Philipp Fankhauser, Stefanie Heinzmann, Stress und Marc Sway. Jetzt stehen sie im Finale von «The Voice of Switzerland». Am Samstagabend wird sich entscheiden, wer die Castingshow gewinnt. Laut Umfrage von SI online hat die 17-jährige Tiziana Gulino die besten Chancen. Aber die Konkurrenz - Shem Thomas, 35, Rahel Buchhold, 27, und Peter Brandenberger, 39 - schläft nicht. SI online hat kurz vor dem Finale bei allen vier Talenten den Puls gemessen:

DARUM WERDE ICH «THE VOICE OF SWITZERLAND»
Peter Brandenberger: «Übers Gewinnen denke ich gar nicht nach. Ich bin eh schon viel weiter gekommen, als ich jemals erwartet hätte. Mir ist wichtig, auch die letzten Auftritte gut zu meistern. Sollte ich aber tatsächlich gewinnen, dann vielleicht, weil ich authentisch bin und mich stimmlich stark weiterentwickelt habe seit den Blind Auditions.»
Shem Thomas: «Mir gings nie ums gewinnen, ich brauche keinen Podestplatz. Ich bin dankbar, dass ich so weit gekommen bin und die Möglichkeit hatte, auf einer so grossen Bühne zu performen. Alle vier, die jetzt im Finale stehen, habens drauf. Auf dem Niveau ziehe ich keine Vergleiche. Ich denke, es ist Geschmacksache.»
Rahel Buchhold: «Seit ich im Kindergarten war, will ich Musik machen und schauspielern. Es ist meine Welt! Ich bringe Neues rein, bin bodenständig und trotzdem frei. Ich lasse mich in keine Schublade stecken. Musikalisch kenne ich keine Grenzen. In allem finde ich eine Inspiration.»
Tiziana Gulino: «Weil ich es unbedingt möchte. Ich gebe mein Bestes dafür.»

DAS DENKE ICH ÜBER MEINE KONKURRENTEN
Peter Brandenberger: «Shem ist ein Vollblutmusiker voller Überraschungen. Auf ein Album von ihm wäre ich sehr gespannt. Tiziana bewundere ich für ihre Sicherheit. jeder Ton bei ihr sitzt einfach. Und Rahel zeigt viel Gefühl. Sie lebt, was sie singt. Sie taucht völlig ab in der Musik.»
Shem Thomas: «Tiziana hat eine klare Stimme, Rahel ist ein ideenreicher Mensch mit einer kräftigen hohen Stimme und Peters Organ ist tief und sehr solide!»
Rahel Buchhold: «Tizi ist ein Energiebündel. Sie macht sich nicht viele Gedanken, singt einfach drauflos. Das finde ich gut. Shem Thomas ist ein cooler Typ, hat seinen eigenen Style und fasziniert mich mit seiner Kreativität. Und Peter ist ein lockerer Typ, er hat sich sehr entwickelt und macht immer mehr auf.»
Tiziana Gulino: «Shem ist ein mega cooler Typ. Ich frage mich manchmal, ob ihm überhaupt klar ist, wie gut er ist. Er hat einen grossen Wiedererkennungswert und ist nicht nur ein Profi, sondern auch richtig lieb! Peter ist total locker. Wie Erwachsene halt so sind. Er ist gelassen! Rahel hat eine ganz eigene Art, sie hat ihre Rituale. Sie zieht ihr Ding durch und weiss, was sie will. Das beeindruckt mich.»

DAS WAR MEIN BESTER AUFTRITT
Peter Brandenberger: «Am wohlsten gefühlt habe ich mich, als ich bei den Knock-Outs den Song ‹Home› nochmals singen durfte. Ich glaube aber, am besten kam ‹Jealous Guy› in der ersten Live-Show rüber.»
Shem Thomas: «Es gibt zwei Auftritte, die mir im Herzen geblieben sind. Mein Knock-Out-Song und die Performance in der zweiten Liveshow. Da ist etwas Spezielles entstanden im Song und in mir drin. Es waren magische Momente.»
Rahel Buchhold: «In der zweiten Live-Show habe ich mich mit dem Song ‹Use Somebody› am wohlsten gefühlt. Obwohl mir das Arrangement von ‹One Day› aus der ersten Live-Show noch besser gefallen hat.»
Tiziana Gulino: «Das war ‹A Thousand Years› in der ersten Live-Show. Der Song hat super zu mir gepasst, es hat einfach alles gepasst.»

DIESER AUFTRITT HAT MICH AM MEISTEN BERÜHRT
Peter Brandenberger: «Zwei Auftritte von Freschta haben mich umgehauen. Erst ihre Amy-Winehouse-Performance in den Blind Auditions und dann noch ihr letzter Song ‹Sweet Dreams›. Sie hat eine unglaublich spezielle und markante Stimme.»
Shem Thomas: «Beim Duett von Céline Bührer und Carla Quartas - sie sangen ‹Soulmate› - hatte ich Gänsehaut. Den Auftritt vergesse ich nicht mehr.»
Rahel Buchhold: «Puh, das waren so viele...»
Tiziana Gulino: «Als Freschta in der ersten Live-Show ‹Turning Tables› gesungen hat, hatte ich Gänsehaut.»

DARUM IST MEIN COACH DER BESTE
Peter Brandenberger: «Es verbindet uns, dass wir in der selben Musik-Ecke zuhause sind. Philipp Fankhauser sagt ehrlich und gerade heraus, was er denkt. Das schätze ich sehr. Zumal er enorm viel Ahnung von Musik hat.»
Shem Thomas: «Stefanie Heinzmann ist eine natürliche Person mit einem sehr grossen Herzen. Der Umgang mit ihr ist sehr locker und sie beeindruckt mich damit, dass sie die Dinge immer auf den Punkt bringt.»
Rahel Buchhold: «Stress hat ein unglaubliches Gespür für Musik und die Feinheiten. Er hat genaue Vorstellungen und hört alles in seinem Kopf, bevor es da ist. Das kann auch dazu führen, dass er unglücklich ist, wenn etwas nicht gleich klappt. Aber seine direkte Art ist toll und bringt mich weiter.»
Tiziana Gulino: «Marc Sway ist zielorientiert, aber auf eine liebe und ruhige Art. Er gerät nicht in Stress, wenn etwas nicht klappt. Im Gegenteil: Er macht mir immer wieder Mut. Marc ist einfach der Beste!»

SO SIEHT DIE ZUKUNFT MIT MIR ALS «THE VOICE» AUS
Peter Brandenberger: «Sollte ich wirklich gewinnen, dann ist der Weg geebnet. Trotzdem fängt alles wieder bei Null an. Ich könnte mir vorstellen, dass das Mitspracherecht etwas eingeschränkter ist, als wenn man alleine ein Album auf die Beine stellt. Aber egal wie das Finale ausgeht: Ich werde ohnehin weiter Musik machen und neue Inputs für meine beiden Bands haben.»
Shem Thomas: «Von mir wird definitiv ein Album kommen. Egal ob ich gewinne oder nicht.
Rahel Buchhold: «Musik, Musik, Musik! Ich will alles ausprobieren! Konzerte, Interviews, Album produzieren... Keinen Job mehr zu machen, nur weil man muss... Das wäre wunderbar.»
Tiziana Gulino: «Ich hoffe, dass ich ein tolles Album rausbringen kann mit schönen Songs, die beim Publikum ankommen.

SO WIRD MEINE EIGENE MUSIK KLINGEN
Peter Brandenberger: «Während meiner Zeit in dieser Show habe ich viele Inputs bekommen. Die haben nicht nur meinen Gesang beeinflusst sondern auch meine Grenzen erweitert. Somit könnte es experimentierfreudiger werden. Einfach wird es nicht, aber spannend. Das zeigt sich übrigens auch in meinem Siegersong: Eine andere Seite von mir kommt zum Vorschein.»
Shem Thomas: «Es wird nach Shem Thomas klingen. Die Leute sagen mir oft, ich hätte einen starken Wiedererkennungswert. Das wird auch mein Album haben. Es soll abwechslungsreich und einzigartig klingen.»
Rahel Buchhold: «Momentan klingt meine eigene Musik sehr Singer-Songwriter-mässig. Doch ich entwickle meinen Stil stetig weiter. Ich experimentiere gern, fände einen reinen Schlagzeug-Gesang-Song spannend oder auch etwas mit a cappella oder Beatboxing.»
Tiziana Gulino: «Die Songs, die ich selber schreibe, sind meist Balladen. Sie handeln von der Liebe, vom Leben und davon, was in der Welt alles schiefläuft. Es sind sehr emotionale Lieder. Solche Songs würde ich auch weiterhin schreiben.»

SO WIRD MEIN DUETT IM FINALE
Peter Brandenberger: «Auf Deutsch gesagt habe ich de Gagg ide Hose. Ich habe riesigen Respekt vor Anastacia und hoffe, dass ich ihr gerecht werden kann. Ihr kann man nichts mehr vormachen.»
Shem Thomas: «Ich bereite mich so gut vor wie möglich, damit ich neben James Arthur bestehen kann. Ich freue mich sehr auf das Duett, denn ich mag ihn als Musiker und habe grossen Respekt vor seinem Können. Diesmal werde ich am Song nicht so herumbasteln können wie sonst, das ist klar. Aber es ist ja auch sein Song.»
Rahel Buchhold: «Ich versuche natürlich, meine eigene Note miteinzubringen. Aber ich werde sicher nicht den Song von Samu Haber umkrempeln.»
Tiziana Gulino: «Ich gehe entspannt an die Sache heran. In erster Linie freue ich mich darauf, Bastian Baker auch mal hinter den Kulissen zu erleben. Und mit ihm eine tolle Performance hinzulegen.»

Das grosse Finale von «The Voice of Switzerland»: Samstag, 19. April 2014 um 20.10 Uhr auf SRF1 und im SI-online-Liveticker.

Alle Artikel zu «The Voice of Switzerland» finden Sie im grossen Dossier von SI online.

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