Mister Schweiz 2012 Voting-Bilanz: Fabian floppt, Sydney ist top

Des einen Leid ist des anderen Freud', das spüren nun auch die diesjährigen Mister-Schweiz-Kandidaten. Während Sydney Schera im Telefonvoting die Nase weit vorne hat, hat Fabian Süess nicht einmal die Ein-Prozent-Grenze überschritten.

Seit dem 2. April können Fans, Freunde und Familienmitglieder für ihren liebsten Mister-Schweiz-Kandidaten anrufen. Und das tun sie auch, vor allem bei Sydney Schera, 23, wie eine aktuelle Auswertung zeigt. Der Zürcher hat bisher mit 12.71 Prozent die meisten Stimmen erhalten. Seine Freude über das Resultat ist grenzenlos, genauso seine Bemühungen, wie er SI online erzählt. An seinem Arbeitsplatz am Flughafen Kloten, an seinem Wohnort Niederhasli, in den umliegenden Gemeinden - überall hängt Sydney Plakate von sich mit seiner Votingnummer auf. «Je nach Zielgruppe habe ich auch andere Texte geschrieben.»

Trotz der unterschiedlicher Anreden - «Liebe Nachbarn in Niederhasli» und «Liebe Arbeitskollegen» - macht Sydney auch schlechte Erfahrungen mit seiner Aktion. An seinem Arbeitsplatz verschwinden die Plakate regelmässig. «Das ist eine Frechheit!», ärgert sich Sydney, hat er doch extra teures Fotopapier bedrucken lassen. «Vermutlich handelt es sich um einen Neider», glaubt er. «Oder ich habe einen extrem grossen Fan.»

Mit ganz anderen Problemen schlägt sich derzeit Kandidat Fabian Süess, 22, herum. Mit 0.8 Prozent ist er auf dem letzten Platz der aktuellen Voting-Auswertung. «Das beunruhigt mich überhaupt nicht», sagt er SI online. Dieses Resultat sei für ihn nicht «matchentscheidend», viel wichtiger sei die Finalnacht, glaubt er. Deshalb wird er seine Strategie - nichts zu tun - auch künftig nicht ändern. «Dafür habe ich mit meinem 100-Prozent-Job und dem Haushalt auch gar keine Zeit.»

Ralf Huber, der Geschäftsführer der Mister-Schweiz-Organisation, vermutet: «Fabian ist sich seiner Sache zu sicher: Er weiss, dass er super aussieht.» Sydney hingegen sei sich bewusst, dass er «bestimmte Schwächen hat, die er allerdings auch zu kompensieren weiss». Trotz der derzeit sehr klaren Verteilung will Huber noch keine Prognose wagen, schliesslich läuft das Voting bis im August. «Die Kandidaten müssen sich nun eine Community aufbauen. Und, Ausdauer beweisen.» 

Alle Details zur Wahl 2012 finden Sie im Dossier von SI online.
In Kandidaten-Porträts stellen wir Ihnen zudem die einzelnen Männer vor.

 

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