Miss Schweiz 2010 Wenn Engel reisen

Am Samstag ging es für die 12 Miss-Schweiz-Kandidatinnen ins Camp nach Madeira. Wie die schönsten Schweizerinnen die Reise nach Portugal erlebten und warum trotz Sonne von Ferien keine Rede sein kann, erfahren Sie auf SI online.

Zwölf schöne Frauen und mindestens doppelt so viele Gepäckstücke. Am Flughafen Zürich zeigt sich am Samstag bei der Abreise ins Miss-Schweiz-Camp, dass es selbst die Schönsten richtig schwer haben. Jennifer Hurschler, 23, kann es kaum glauben: «Ich habe 20 Kilo Kleider im Gepäck, und die Handgepäck-Grenze ist auch voll ausgereizt.» Sechs Paar Schuhe, einen Laptop und weitere Kleider, die im Koffer keinen Platz mehr fanden, muss die Zürcherin jetzt auf der Reise mit TAP Air Portugal via Lissabon nach Madeira schleppen.

Ablenkung vom Reisestress findet Hurschler dank Musik: «Ich höre gerade Minimal Techno, aber nicht zu progressiv.» Wichtig sei ihr, relaxen zu können. Konkurrentin Nadine Schüpfer, 22, hat sich Noemi Leibinns, 18, iPod geschnappt. «Mit Kid Rock stimme ich mich jetzt auf die Sonne ein.» Und wenn die Tessinerin Laura Kämpf, 19, nicht gerade schläft, hört sie im Flugzeug am liebsten Hip-Hop.

Nach einer fast 12-stündigen Reise kann die schöne Reisegruppe endlich im Hotel Reid’s Palace auf Madeira einchecken. Bei angenehmen 22 Grad dürfen die Kandidatinnen endlich mal verschnaufen. Das Barbecue am Pool dauert allerdings nur knappe 1.5 Stunden – danach heisst es noch einmal arbeiten. Um 23.30 werden in den Luxuszimmern die Lichter gelöscht, denn am Sonntagmorgen stehen die Miss-Anwärterinnen um 7 Uhr wieder auf der Matte. Fotoshootings und Videodrehs auf der Nachbarinsel Porto Santo stehen auf dem Programm. Pause? Pool? Keine Chance. Bis um 23 Uhr in der Nacht wird die Gruppe unterwegs sein. Das Missen-Camp 2010 hat begonnen – Ferien machen hier auf Madeira nur die anderen Hotelgäste.

SI online berichtet täglich aus dem Miss-Schweiz-Camp 2010 auf Madeira.

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