Julia Saner «Wir haben lang genug gewartet!»

Nächstes Wochenende beginnt die Rückrunde der Schweizer Fussball-Meisterschaft. Mit grossem Vorsprung liegen die Berner Young Boys in Führung. Das Berner Top-Model Julia Saner hofft wie eine ganze Region auf den ersten YB-Meistertitel seit einem Viertel-Jahrhundert. Im Interview erklärt sie, weshalb sie so auf die jungen Buben vom Stade de Suisse steht.
YB Fans
YB Fans

SI: Julia Saner, weshalb schlägt Ihr Herz gelb-schwarz?
Mein Vater berichtet seit Jahren fürs Radio von den YB-Spielen und hat mich schon früh dahin mitgenommen.

Was ist Ihre früheste Erinnerung an YB?
Gelb-Schwarz: Erst nur eine Farbkomposition, später mit immer mehr Inhalt. Und ohne YB-Wurst lief sowieso nie was.

Ihre prägendsten Erlebnisse mit YB?
Das Schlimmste: die Niederlage vor einem Jahr im Cupfinal gegen den FC Sion. Das Tollste: der Freistosstreffer von Hakan Yakin gegen Basels Zubi.

Ihr Ritual an den Spieltagen?
Kenne ich nicht. «I nimes, wies chunnt.»

Wer ist Ihr persönlicher YB-Held?
Martin Weber, der Götti meines 14-jährigen Bruders Rafael.

Ihre Lieblinge aus dem aktuellen Kader?
Mändu Raimondi, der waschechte Berner, weil er mir am Ladies Day ein rotes Röseli geschenkt hat, und die Ivorer mit ihrer Fröhlichkeit.

Diese Saison reichts zum Titel, weil ...
… Doumbia trifft, Yapi chrampft, Mändu flankt, Wölfli hält, und Bienvenu kommt!

Wenn Sie das Stade de Suisse mit dem alten Wankdorf vergleichen, dann …
… denke ich an die alten Holzlehnen, an denen ich mir immer wieder schmerzhafte «Sprissen» geholt habe.

Wenn unser Captain am 16. Mai den Meisterpokal in die Höhe stemmt, dann …
… werde ich staunen, wie Bernerinnen und Berner feiern können – lang genug haben wir ja darauf gewartet!

Lesen Sie in der Printausgabe, wie Schwinger Stucki Chrigu, Ex-Postchef Ulrich Gygi, DJ Christopher S oder der frühere Bahn-CEO Benedikt Weibel ihre Liebe zu YB erklären. 

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