Yasmine-Mélanie Wyrsch Schock: Ihr Baby kam tot zur Welt

Die Schweizer Schlagersängerin Yasmine-Mélanie hat ihr Kind verloren. Sie war bereits im sechsten Monat schwanger.
Yasmine-Mélanie: Fehlgeburt im 6. Monat
© RDB/Christian Lanz

Im August erlebte sie die traurigsten Stunden ihres Lebens: Schlagersängerin Yasmine-Mélanie musste Abschied von ihrem Kind nehmen.

Es ist das wohl Schlimmste, was sich eine schwangere Frau nur vorstellen kann. Der 23-jährigen Yasmine-Mélanie ist es passiert. Sie und ihr Mann Daniele, 29, mussten bei einer ärztlichen Routine-Untersuchung erfahren, dass ihr Baby nicht mehr lebt.

Es passiert im August, in ihrer 24. Schwangerschaftswoche. Doch erst jetzt findet Yasmine-Mélanie die Kraft, mit «Blick» darüber zu sprechen. «Es war ein Montag. Wir kamen aus den Ferien zurück und mein Mann begleitete mich zur Routine-Untersuchung. Ich wollte fragen, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. Doch es gab eine Hiobsbotschaft.» Als sie erfährt, dass ihr Baby in ihrem Bauch gestorben ist, bricht für die 23-Jährige eine Welt zusammen.

Die Untersuchung ergibt, dass das Kind bereits seit etwa drei Wochen tot war. «Eigentlich hätte ich in diesem Schwangerschaftsstadium das Kind schon spüren müssen, aber das habe ich nicht. Mein Baby starb in mir», sagt sie. Die Ärzte vermuten, dass die Nabelschnur die Todesursache war. Sie könnte einen Knick gehabt oder sich um den Hals des Babys gewickelt haben.

Nur einen Tag später ist Yasmine-Mélanie wieder beim Arzt. Diesmal, um ihr verstorbenes Kind zu gebären. Sehen wollten sie und Daniele das Baby nicht - es wäre einfach zu schmerzhaft gewesen. Doch von den Ärzten hätten sie einen Umschlag mit Fotos erhalten. «Vielleicht werden wir sie irgendwann anschauen können.»

Dass sie eine Fehlgeburt hatte, erfährt die Musikerin übrigens nur fünf Tage vor ihrer Hochzeit. Diese wollen sie und Daniele jedoch trotzdem nicht absagen. «Es war die perfekte Ablenkung. Erst nach der Hochzeit konnten wir loslassen und begreifen», berichtet sie.

Um das traurige Ereignis nicht permanent vor Augen zu haben, hätten sie die Babysachen im Keller verstaut. Doch das Paar hofft, dass sie dafür wieder Verwendung finden. «Wir möchten Kinder, deshalb werden wir es auch gleich wieder versuchen. Wir wollen nach vorne blicken. Das ist unsere Art, damit umzugehen.»

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