Im Weihnachtsinterview: Wer versteckt sich hinter diesem Bild? «Einmal Zimetsternli, immer Zimetsternli»

Wir haben mit Schweizer Prominenten über Weihnachten gesprochen. In einer fünfteiligen Serie zeigen sie Bilder aus ihrer Kindheit und verraten, was ihnen die Festtage heute bedeuten und welche Guetsli sie nach all den Jahren immer noch heiss lieben. Den Anfang macht Autorin Yonni Meyer alias Pony M.
Yonni Meyer Pony M
© ZVG

Gleiche Jacke, gleiche Frau: Yonni Meyer, 35, alias Pony M.

Yonni Meyer, was bedeutet Ihnen Weihnachten?
Das ganze lange Jahr über verbinde ich es mit Frieden, Besinnlichkeit und Nächstenliebe – bis Weihnachten tatsächlich da ist. Dann bedeuten die Feiertage nämlich hauptsächlich Stress und Matsch und Aufs-Steissbein-Fliegen.

Wo und wie feiern Sie?
Mampfend, trinkend und jassend bei meiner Mama.

Was kommt dieses Jahr an Heiligabend auf den Tisch?
Kulinarisch weiss ich das noch nicht – wahrscheinlich Fondue bourguignonne. Emotional aber sicher ganz vill Liebi.

Über welches Geschenk haben Sie sich am meisten gefreut?
Über meinen Fisher-Price-Kassettenplayer und die dazugehörige «Emil»-Kassette. Das war 2014. Okay, okay, vielleicht wars auch 1988.

Yonni Meyer als Kind
© ZVG
Die Zürcher Autorin Yonni Meyer (alias Pony M.) im Winter 1986.

Wann und wie kaufen Sie Geschenke ein
Viel zu spät und sehr verzweifelt.

Wer schmückt bei Ihnen den Weihnachtsbaum?
Meine Mutter und ich machen das jedes Jahr gemeinsam.

Welches sind Ihre Lieblingsguetsli?
Einmal Zimetsternli, immer Zimetsternli.

«Stille Nacht, heilige Nacht» oder «Last Christmas»?
Bhüet mi de Hüehnervogel, keins von beiden. Aber danke für den Ohrwurm, gopf.

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