Zurich Film Festival So glamourös war die Closing Night

Am Samstagabend ging das Zurich Film Festival mit der Ehrung der besten Filme zu Ende - und mit zahlreichen Gästen aus Kultur, Show und Politik. SI online hat sich unter die Prominenten im Opernhaus gemischt.

Am Samstagabend schritten sie über den grünen Teppich, die Stars aus der Schweiz und dem Ausland. Die Closing Night des 9. Zurich Film Festival zog wieder zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Showbusiness an. Und Dutzende Fotografen und Journalisten standen bereit, um die prominenten Gäste des Abschlussabends abzufangen.

Ex-Miss-Schweiz und Organisatorin der Miss-Schweiz-Wahl Karina Berger, 45, hat das Festival in den vergangenen Tagen gleich mehrere Male besucht und sich ein paar Filme angeschaut. Arthur Cohns Film «Central Station», den sie am Ehren-Abend für den Schweizer Star-Regisseur gesehen hat, hat sie umgehauen. «Da musste man stellenweise schon mit den Tränen kämpfen», gibt sie zu. Auch Schauspieler Leonardo Nigro, 39, kann bei Filmen mal zum Taschentuch greifen. «Ich will ja nicht Werbung machen, aber das war unter anderem tatsächlich bei ‹Die schwarzen Brüder›, in dem ich selbst mitgewirkt habe», sagt er lachend. Ansonsten halte ihn momentan sein 15 Monate altes Baby auf Trab, viel Zeit zum Filme schauen habe er deshalb nicht. Aber: «Es gibt nichts Schöneres.»

Sängerin Nubya, 39, war die ganze Woche in den Ferien und konnte deswegen das Zurich Film Festival nicht besuchen. Umso mehr freute sie sich, wenigstens an der Closing Night dabei zu sein. Gemeinsam mit Freundin und Berufskollegin Tanja Dankner, 39, genoss sie den Abend im Opernhaus. «Ich bin ein grosser Filmfan», verriet Tanja Dankner. Und es gäbe für einen Film nichts Wichtigeres als die Musik.

Nach dem Gang über den grünen Teppich begrüssten Nadja Schildknecht, 40, und Karl Spoerri, 40, die zahlreichen Gäste im Opernhaus. «Ohne euch würde das hier nicht gehen. Von Herzen vielen Dank», sagte die Co-Direktorin und Initiantin emotional. Ab dann führte der deutsche Moderator Steven Gätjen, 41, durch den Abend.

Und das ZFF heimste viel Lob ein. Eine grosse Ehre für Nadja Schildknecht, wie sie im Anschluss im Gespräch mit SI online sagte. «Aber so richtig aufnehmen kann ich es noch nicht.» Momentan sei sie nur damit beschäftigt, dass alles funktioniere und alle sich wohlfühlten. «Sich selbst stellt man da zurück», sagte sie in ihrem dunkelgrünen Kleid von Tommy Hilfiger. Und Nadja Schildknecht denkt bereits ans nächste Festival - ans 10-Jahr-Jubiläum. «Das wird toll», freut sie sich.

122 Filme waren heuer zu sehen, darunter 16 Weltpremieren. Superstars wie Daniel Brühl, 35, und Melissa Leo fanden den Weg nach Zürich. Hugh Jackman, 44, holte sich den «Golden Icon»-Preis ab, Harrison Ford, 71, den «Lifetime Achievement»-Award. Letzterer ass übrigens am Freitagabend bei Tommy Hilfiger in dessen Zürcher Store zu Abend. Dort dinnierte die Hollywood-Legende mit Karina Berger, Fiona Hefti, Carolina Müller-Möhl und vielen weiteren Schweizer Prominenten - zwischen Kleiderständern. Grosses Kino!

DIE GEWINNER AUF EINEN BLICK:
Internationaler Spielfilmwettbewerb unter der Jurypräsident Marc Forster: «La Jaula De Oro» von Diego Quemada-Diez (Mexiko)
.
Internationaler Dokumentarfilmwettbewerb unter Jurypräsidentin Elizabeth Radshaw:
 «Lej En Familie A/S» von Kaspar Astrup Schroeder (Dänemark)

.
Deutschsprachiger Spielfilmwettbewerb unter Jurypräsidentin Veronica Ferres: «Finsterworld» von Frauke Finsterwalder (Deutschland).
Dokumentarfilmwettbewerb Deutschland, Österreich, Schweiz unter Jurypräsident Markus Imhoof: «Neuland» von Anna Thommen (Schweiz).
Kritikerpreis / Critics Choice Award unter Jurypräsidentin Sascha Lara Bleuler: «Finsterworld» von Frauke Finsterwalder (Deutschland).
Publikumspreis: «Journey To Jah» von Noël Dernesch und Moritz Springer (Deutschland) inkl. Musiker Gentleman
Publikumspreis Kinderfilme geht an: «Believe» von David Scheinmann (Grossbritannien).
Preis Treatment-Wettbewerb: 
Der erstmals vergebene Preis für das beste Treatment geht an den in der Schweiz lebenden Briten Dave Tucker für das Projekt: «Stürm - Bis ich tot bin oder frei». Dave Tucker erhält 5000 Franken als Preissumme sowie 25’000 Franken für die Drehbuchentwicklung.

Weitere Artikel zum Zurich Film Festival finden Sie hier.

Auch interessant