Miss Schweiz 2010 Zimmerstunde mit Kerstin und Nathalie

Die Miss-Schweiz-Kandidatinnen Kerstin Cook und Nathalie Raguth teilen sich auf Madeira ein Zimmer. Für SI online öffnen sie ihre Tür und plaudern über ihren Ordnungssinn, Heimweh und sie verraten, warum die Antibabypille zwingend ins Necessaire gehört.

12 junge Frauen verteilt auf 6 Zimmer: Im Miss-Schweiz-Camp auf Madeira teilen sich immer 2 Konkurrentinnen ein Doppelbett. Kerstin Cook, 21, und Nathalie Raguth, 18, finden’s super, sie ergänzen sich perfekt. Nathalie ist ein Morgenmensch, Kerstin liest abends lieber noch etwas länger. «Das ist ideal, so kommen wir im Bad immer aneinander vorbei», sagt Nathalie. Selbst die unterschiedliche Einstellung zur Ordnung im Zimmer stört den Missen-Frieden nicht. «Ich bin da schon  pingelig», gibt Nathalie zu. «Und ich bin eher relaxed», so Kerstin. «Aber wenn ich meine Kleider rumliegen lasse, schimpft Nathalie.» Die 25 Kilo Kleider, die sie in ihren Koffern hatten, sind deshalb ordentlich im Schrank verstaut.

Zum Glück müssen sich die beiden die Handtasche nicht teilen. Denn auch da hat Nathalie ein klares System. Die Zürcherin räumt sie immer aus, wenn sie sie nicht mehr benötigt. Bei Kollegin Kerstin bleibt hingegen ein Grundbestand immer drin: «Tampons, Lipgloss, Taschentücher und Kaugummis gehören immer in die Tasche», findet die Luzernerin. Dann wird reingepackt, was sonst noch Platz hat – «einmal im Monat räume ich sie dann wieder auf.»

Und wie sieht es im Bad der Zimmergenossinnen aus? Bikini, Zahnbürste und üppige Necessaires. Diverse Beauty-Produkte haben alle Kandidatinnen erhalten, «sogar eine hautstraffende Bodylotion ist dabei», scherzen die beiden. Aber auch eigene Fläschchen finden noch Platz. «Ohne mein eigenes Make-up und meine Gesichtscrème geht gar nichts», sagt Nathalie. Denn nur damit könne sie ihre ungeliebten Sommersprossen richtig abdecken. Ungeliebte Sommersprossen, gibt’s das tatsächlich? «Ja, die gefallen mir überhaupt nicht, ich habe sogar schon überlegt, sie per Laser entfernen zu lassen.» Auch in Kerstins Kulturbeutel finden sich persönliche Mitbringsel. Zum Beispiel die Antibabypille: «Die muss natürlich mit. Verhütung ist wichtig, daran sollte jede junge Frau denken.» Da kann ihr Nathalie nur zustimmen.

Beide sind schon länger in einer festen Beziehung. Doch während Kerstin die Zeit für sich alleine geniesst, kämpft Nathalie mit der Sehnsucht nach ihrem Panojatis. «Die ersten zwei Tage waren richtig schlimm, es gab in den letzten 2.5 Jahren keinen Tag, an dem ich meinen Freund nicht gesehen habe.» Da passt es perfekt, dass sie am Montag nach dem Camp die erste gemeinsame Wohnung mit ihrem Schatz bezieht.

Alles zur neuen Miss Schweiz Kerstin Cook finden Sie im SI-online-Dossier.


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