Frank Baumann Zu neuer SF-Show: «Gibt in jedem Land Idioten»

Wer sind unsere Nachbarn eigentlich? Wie ticken sie und warum sind sie so schnell? Diesen Fragen und Klischees geht Frank Baumann diesen Frühsommer nach - in der neuen SF-Serie «Grüezi Deutschland».
Frank Baumann moderiert ab 3. Juni die SF-Sendung «Grüezi Deutschland - Frank Baumanns Expedition zu den Deutschen».
© Sobli Frank Baumann moderiert ab 3. Juni die SF-Sendung «Grüezi Deutschland - Frank Baumanns Expedition zu den Deutschen».

Am 3. Juni kehrt Frank Baumann, 53, zurück auf den Bildschirm. In einer fünfteiligen Serie, die jeweils freitags auf SF ausgestrahlt wird, nimmt er Deutschland genauer unter die Lupe. Die Sendung «Grüezi Deutschland - Frank Baumanns Expedition zu den Deutschen» soll die Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer Nachbarn aufzeigen sowie alte Klischees und Vorurteile auf ihre Richtigkeit überprüfen, so das Schweizer Radio und Fernsehen in einer Mitteilung. Baumann selbst ist den Deutschen gegenüber neutral: «Es gibt in jedem Land Idioten, die Nationalität spielt keine Rolle», sagt er zu SI online.

Dass das SRF für die neue Sendung Baumann angefragt hat, ist kein Zufall. Denn seine Mutter ist Deutsche und sein Vater hat ebenfalls deutsche Wurzeln. Obwohl Frank Baumann - genau wie die Deutschen - schnell im Denken und Sprechen sei und alles besser wisse, fühle er sich zu «150% als Bünzli-Schweizer»: «Ich habe beispielsweise keine ausserehelichen Abenteuer und esse lieber ein Stück Käse als ein Chateaubriand.»

Auf seiner Expedition trifft der Moderator auf bekannte Persönlichkeiten sowie auch auf den Currywurst-Verkäufer von nebenan. Die Sendung ist gemäss Baumann kein blosses Abfilmen von Personen in Deutschland, sondern hat einen feuilletonistischen Ansatz. «Ich bin einfach neugierig auf die Leute im Land», sagt er. So möchte er Joe Ackermann, Chef der Deutschen Bank, und Ex-Pornosternchen Gina Wild aus einer anderen, neuen Perspektive kennenlernen. «Ich werde mit Gina sicher nicht über einen Gang-Bang sprechen. Stattdessen aber vielleicht über Hartz IV.» 

Näheres erfahren die TV-Zuschauer ab dem 3. Juni auf SF1, jeweils freitags, im Anschluss an «SF bi de Lüt».

 

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