Lisa Brühlmann Zu schüchtern für Foto bei Film-Premiere

Am Mittwochabend ging die Zürcher Schauspielerin in Berlin über den Roten Teppich: Lisa Brühlmann stellte «Der Mann mit dem Fagott» vor, einen Film über Udo Jürgens' Familie. Warum sie allerdings kaum auf Premierenbildern zu sehen ist - SI online hat sie es verraten.

Lisa Brühlmann, 29-jährige Zürcher Schauspielerin, bot sich eine Gelegenheit, von der wohl viele Frauen träumen: Sie ergatterte sich im ARD-Film über Udo Jürgens eine Rolle. Am Mittwochabend feierte «Der Mann mit dem Fagott» in Berlin Premiere - Lisa war mit dabei. «Der Abend war sehr, sehr schön. Udo war auch da», erzählt sie SI online. «Leider konnte ich nicht mit ihm sprechen. Ich stand mit ihm auf der Bühne und sah ihn einfach von Weitem.»

Wer nach Bildern sucht, die Lisa an der Premiere zeigen, findet allerdings kaum etwas. «Im Film spielten bekannte deutsche Schauspieler mit, auf die sich an der Premiere alle stürzten. Ich wollte nicht sagen, ‹Hallo, ich bin auch noch hier!›, dafür bin ich zu schüchtern», erklärt Brühlmann und ergänzt: «Meine Rolle war auch klein - aber herzig.»

Im Film verkörpert sie das russische Kindermädchen Nastasja, das im Jahr 1914 auftaucht. In «Der Mann mit dem Fagott» erinnert sich Udo Jürgens - er spielt sich selbst - dank einer Bronzestatue an die Geschichte seines Vaters und seines Grossvaters. 1891 bewegt ein Fagottspieler Jürgens' Grossvater Heinrich Bockelmann zur Auswanderung nach Russland. Dort schenkt ihm seine Frau Anna eine Bronzestatue, die Ähnlichkeit zum Fagottspieler in Bremen hat. Boeckelmann macht Karriere bei einer Privatbank, bis ihn die deutsche Kriegserklärung an Russland schliesslich zwingt, das Land zu verlassen. Schliesslich trifft er den Fagottspieler wieder.

Der ARD-Zweiteiler wird am 29. und 30. September um 20.15 Uhr ausgestrahlt zur Feier von Udo Jürgens 77. Geburtstag. Der Film basiert auf dem autobiografischen Roman.

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