Nadja Schildknecht Ein Tag mit der ZFF-Direktorin

Während des Zurich Film Festival steht sie unter Strom: Nadja Schildknecht hetzt dieser Tage von Meeting zu Meeting und von Anlass zu Anlass. Der «Schweizer Illustrierten» verrät die Co-Direktorin ihren Tagesablauf.
Nadja Schildknecht Zuerich Film Festival ZFF 2013
© Keystone

Seltene Ruhepause: Nadja Schildknecht, 40, Co-Direktorin des Zurich Film Festival.

8 Uhr - ich wache auf: Alles schmerzt vor Müdigkeit, aber meine Gedanken sind sofort wieder beim Zurich Film Festival (ZFF). Ein kleines Frühstück muss sein - zwei Soja-Kirschen-Joghurt werden in drei Minuten runtergedrückt.

9 Uhr - Büro: Ich versuche, alles noch kurz abzuarbeiten, habe ein Meeting mit meinem Kernteam, mache meinen Plan für den ganzen Tag und Abend. 17 Termine zähle ich heute, über das ganze Festival sind es über 80.

11.30 Uhr - Hugh Jackman ist da! Begrüssung im Hotel Baur au Lac, dann Interviews und eine Pressekonferenz mit ihm.

14 Uhr - wieder im Festivalzentrum: Fragen beantworten, Probleme lösen – das gehört dazu. Eigentlich läuft es bis heute ganz gut.

17 Uhr - frisch machen: Ich ziehe mich rasch um, die Haare werden von Benjamin Zuber frisiert.

18 Uhr - green Carpet: Oliver Hirschbiegel ist da mit seinem Film «Diana». Ich freue mich, er war doch beim ersten ZFF dabei. Eine halbe Stunde später ist schon die Eröffnung der Filmreihe «Neue Weltsicht» (Brasilien) mit Ronaldo.

19.45 Uhr - Highlight: Wieder im «Baur au Lac». Begrüssung der Gäste. Hugh Jackman kommt dazu, ich stelle ihn allen vor. Um halb neun stehen wir zusammen auf dem Green Carpet. Danach renne ich von Kundenanlass zu Kundenanlass.

2 Uhr - Feierabend: Nach der Brazil-Party mit Ronaldo am DJ-Pult falle ich mit schmerzenden Füssen ins Bett. Es sind noch acht Festivaltage vor mir, ich freue mich.

Weitere Artikel zum Zurich Film Festival finden Sie im grossen SI-online-Dossier.

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