Patrick Nuo Zurück in der Heimat: «Ein herrliches Gefühl!»

Erstmals seit seinem Auftritt im australischen Dschungel war der Popsänger vergangene Woche wieder in der Schweiz. Patrick Nuo besuchte seine Familie, feierte an der Luzerner Fasnacht, kochte bei «Das perfekte Promi Dinner» Rösti für seine Dschungelcamp-Freunde und feierte mit ihnen in einem Club. SI online war dabei.

SI online: Patrick Nuo, wie fühlt es sich an, endlich wieder zurück in der Luzerner Heimat zu sein?
Patrick Nuo, 30: Ein herrliches Gefühl! Ich freue mich riesig, meine Eltern und die vierköpfige Familie meines Bruders Simon wieder zu sehen. Zudem bin ich seit Jahren wieder einmal an der Luzerner Fasnacht gewesen und hatte mächtig Spass am abschliessenden Monster-Konzert. Schöne Kindheitserinnerungen wurden wach - ich erinnere mich noch gut an meine schönen Cowboy- und Indianer-Kostüme.

Sie hätten ja als halbnackt als Dschungelcamper gehen können...
(lacht) Nein, dafür ist es ja zu kalt. Luzern ist nicht Rio - und nicht Australien. Aber ich erinnere mich gerne an die Zeit im Dschungelcamp zurück. Da mitzumachen, bereue ich keinen Moment, es war eine tolle Lebenserfahrung in diesem Hoch-Comedy-Fernsehformat. Ich würde es wieder machen - hätte sogar Lust auf mehr, zum Beispiel aufs gleiche Format in Amerika oder in England. Ich bereue gar nichts.

Auch nicht das Geständnis, als Teenager süchtig nach Pornos gewesen zu sein?
Nein, denn zwei Sachen sind für mich klar: Im Camp war und ist Sex immer ein Thema. Zudem gehts da stets sehr persönlich, ja intim zu und her. Im Nachhinein bin ich sogar froh, die Sucht, die für viele ein Tabu ist, thematisiert zu haben. Man hat sich damit auseinandergesetzt, es wurde debattiert darüber. Psychologen haben sogar darüber geschrieben, ich habe es mit Interesse gelesen. Wie hoch die Wellen schlugen, hat mich aber überrascht. Für mich war es ein lockeres Erzählen wie bei einer Klassenfahrt, wenn man sich erinnert und fragt «Weisch no?».

Sind bleibende Freundschaften mit Camp-Teilnehmern entstanden?
Oh ja, wir blieben alle in Kontakt. Mit Joey Heindle, Iris Katzenberger und Claudelle Deckert war ich in der Wohnung meines Bruders Simon Gastgeber für die TV-Kochsendung «Promi-Dinner», die am 17. März auf dem deutschen Sender VOX zu sehen sein wird. Ich habe feine Salate, Rösti mit Kalbsgeschnetzeltem und Meringue an Vanillesauce mit Beeren gekocht. Dazu Holundersirup und Rotwein. Camp-Sieger Joey habe ich in Los Angeles eingeladen, ich will dort versuchen, für ihn Songs zu produzieren. An der Oscar-Verleihung ist er ja dieses Jahr für RTL auf dem Roten Teppich aktiv.

Welches sind denn Ihre Pläne?
Ich bin an allen Fronten tätig, pendle zwischen Los Angeles und Europa. Im März wird in Amerika der Latino-Gangsterfilm «Mickey and Laura» in die Kinos kommen. Dort durfte ich die Hauptrolle spielen und drei neue Songs von mir beitragen. Im Herbst wird nach langer Pause wieder ein Album von mir herauskommen. Auch meiner dritten Passion gehe ich vermehrt nach, lege als DJ auf. Wie in Luzern, als wir nach dem «Promi-Dinner»-Dreh im prallvollen In-Lokal «Schwarzes Schaf» mit über 300 Fans Riesenspass hatten.

«Das perfekte Promi Dinner» mit den Ex-Dschungelcampern: Am 17. März, 20.15 Uhr, bei VOX.

Weitere Artikel zum diesjährigen Dschungelcamp finden Sie im Dossier von SI online.

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