Angela Martini Zweite Bikini-Kollektion ist bereits in Planung

Die Bilder für die «Martini Bikini»-Kampagne sind im Kasten und Angela Martini ist für die Veröffentlichung ihrer ersten Kollektion gewappnet. Mit SI online sprach das Model über ihre Designer-Karriere.

SI online: Angela Martini, Sie haben soeben das Shooting für Ihre Bikini-Kampagne hinter sich. Wie lief es?
Angela Martini: Die Bilder entstanden im Hotel Gansevoort in New York. Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, da ich einerseits als Model arbeitete. Andererseits war ich auch der Art Director am Set. Ich musste also auch den Fotografen Andrew Marcinko, der schon die Bilder für meine Guess-Kampagne schoss, anweisen.

Die Kampagnen-Bilder für Ihre Bikini-Linie entstanden in New York. Und Sie bringen die Kollektion auf den Herbst raus. Ist da mit der Planung nicht gehörig etwas schief gelaufen?
Überhaupt nicht! Ich wählte New York, weil ich diese Stadt einfach liebe. Mit den Bildern will ich das New-York-Feeling rüberbringen. Dass meine Kollektion im Herbst herauskommt, wollte ich bewusst. Sie umfasst nur acht Bikinis und ist eine sogenannte Mini-Kollektion. Mir ist klar, dass bei meiner Arbeit noch einige Fehler auftauchen werden, deshalb dieser Zeitpunkt. Bis zum nächsten Frühjahr habe ich die nötige Experience, um richtig durchzustarten: Dann nämlich erscheint meine zweite, noch viel grössere «Martini Bikini»-Kollektion, die auch extravaganter sein wird.

Sie denken weit voraus.
In dieser Kollektion wollte ich mich darauf konzentrieren, für jeden Frauenkörper die perfekten Schnitte zu finden und dabei nicht zu crazy zu sein. Bei den Stoffen hielt ich es bewusst simpler. Meinen Bikini gibt es in Violett, Schwarz, Weiss, mit Tigermuster oder in Neon-Farben. Das soll sich das nächste Mal ändern. Ich zeichne bereits die neuen Entwürfe und überlege mir, was ich verbessern und verändern kann.

Sie zeichnen die Entwürfe selbst? Sie haben sich doch bestimmt Profis an Ihre Seite geholt.
Meine Firma hat noch weitere Teilhaber und ein Team, das sich um einige Aktivitäten kümmert. Bezüglich Design mache ich alles selbst: Als Model sind Bikinis meine Arbeitsbekleidung, deshalb bin ich auf diesem Gebiet auch sehr erfahren. Oft trug ich ein Stück, mit dem ich nicht vollends zufrieden war. Da kam mir die Idee, dass ich doch den perfekten Bikini für jede Frau herstellen könnte. Von da an achtete ich mich wirklich auf alles. Gefiel mir ein Stoff, ein Schnitt oder eine Farbe besonders gut, schickte ich es einfach an meine Produktionsfirma in Hongkong und sagte, dass ich es so haben möchte. Ich bin mir sicher, dass sich alle Frauen in einem «Martini Bikini» wohl fühlen werden, da es für alle eine geeignete Passform geben wird.

Wie viel Geld investierten Sie bisher in Ihr Bikini-Projekt?
Das sage ich nicht.

Was machen Sie, wenn der gewünschte Erfolg ausbleibt - haben Sie einen Plan B?
Das überlege ich mir gar nicht. Ich denke nicht ans Verkaufen. Ich konzentriere mich auf meine Arbeit und das Schlussresultat und wie die Frauen in einem «Martini Bikini» aussehen werden. Ich kümmere mich um die Details und nicht um den Verkauf.

Dennoch gibt es bestimmt eine Anzahl Bikinis, die Sie verkaufen möchten.
Um die 1000 Stück. Da es einen Online-Shop geben wird, können sich Frauen aus aller Welt einen «Martini Bikini» bestellen. Zudem möchte ich die Bikinis in Boutiquen in Miami, New York und Zürich vertreiben. Die entsprechenden Verhandlungen sind am Laufen.

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