Roger Federer Zwillinge «fangen langsam an zu sprechen»

Im grossen Gold-Extra der «Schweizer Illustrierten» spricht Roger Federer über seine Vaterrolle, Erziehung und die Last, mit der ganzen Familie um die Welt zu reisen.
Das Basler Tennis-Ass Roger Federer, 28, legt Wert auf ein gepflegtes Äusseres: «Ich putze mir mindestens dreimal täglich die Zähne. Elektrisch.»
© Keystone Das Basler Tennis-Ass Roger Federer, 28, legt Wert auf ein gepflegtes Äusseres: «Ich putze mir mindestens dreimal täglich die Zähne. Elektrisch.»

Seit Myla und Charlene vor 16 Monaten das Licht der Welt erblickten, waren die Kleinen von ihrem berühmten Vater nur gerade Mal zwei Wochen getrennt. Egal, auf welchen Tennisplätzen Roger Federer, 29, aufspielt, Frau und Kinder sind dabei. Ist das gut für die Kleinen? «Wir fragen uns natürlich, ob wir sie überfordern», gibt der Baselbieter in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» zu bedenken. Er und Mirka täten alles, um den Stress für die Zwillinge so gering wie möglich zu halten. Darum «reisen wir mit 15 bis 20 Gepäckstücken, das ist schon verrückt».

Federer ist es wichtig, viel Zeit mit den Kleinen zu verbringen. «Es ist eine grosse Freude, sie täglich zu erleben, sie aufwachsen zu sehen.» Und sie zu erleben, wie sie ihre ersten Worte forumulieren. «Ja, sie fangen langsam an zu sprechen», erzählt er. Mirka und er reden Schweizerdeutsch mit ihnen, die Nanny und seine Mutter Englisch, Mirkas Eltern Slowakisch. Er hatte das Glück gehabt, mehrsprachig aufzuwachsen. «Das möchte ich meinen Kindern auch ermöglichen.» Zudem wollen er und Mirka ihren Kindern Werte wie Ehrlichkeit, Benehmen und Höflichkeit vermitteln. «Man sollte nicht nur auf sich fokussiert sein, sondern die Nöte der anderen bemerken und darauf reagieren.

Bald ist Weihnachten: Für Familie Federer ein ganz besonderer Moment: «Seit zwei Jahren haben wir auch einen Tannenbaum im Wohnzimmer, den Mirka und ich dekorieren.» Sie hören Weihnachtslieder, geniessen die Zeit zusammen – «und wenn Charlene und Myla grösser sind, möchte ich mit ihnen Guetsli backen». Mit Mirkas Hilfe. Denn das müsse er noch lernen.

Die aktuelle «Schweizer Illustrierte» Nr. 50 vom 13. Dezember widmet Roger Federer ein grosses Extra – inklusive Interviews und Bildern zu seiner glanzvollen Karriere. Erhältlich auch auf dem iPad.

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