«Got to Dance» Schweizer Tänzer kämpft fürs Finale

Am Donnerstagabend findet das zweite Halbfinale der deutschen Castingshow «Got to Dance» statt. Mit dabei ist der Schweizer Fatlum, der mit seinem Roboter-Tanz schon in der Vorrunde Publikum und Jury begeisterte. Wird er es schaffen, die Jury ein weiteres Mal zu überzeugen und ins Finale einzuziehen?

Manchen dürfte er bekannt vorkommen: Er stand bereits im Finale bei «Die grössten Schweizer Talente». Fatlum Musliji, 22, aus dem St. Gallischen Bazenheid, wird am Donnerstagabend im Halbfinale bei «Got to Dance» antreten. Damit ist er der zweite Schweizer Act, der bei der Sat.1-Tanz-Show im Halbfinale steht. Im ersten am Freitag, 28. Juni, versuchten bereits «Dirty Hands» ihr Glück - die Zuger Breakdance-Formation scheiterte jedoch aufgrund zu weniger Anrufe. Nun ist der Schweizer Tänzer Fatlum mit albanischen Wurzeln an der Reihe, den Kampf um den Einzug ins Finale aufzunehmen. Sein Tanzstil ist «ein Mix aus Poppin', New Style, Electro-Boogie und Roboter-Moves», wie er im Interview mit SI online erklärt. Damit hat er bei den Auditions einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Fatlum hat seine Begeisterung fürs Tanzen bereits als 13-Jähriger entdeckt: «Ich habe mich von Michael Jackson und seinem Moonwalk inspirieren lassen», erinnert er sich. Aber auch Usher mit seiner Choreo zu «Yeah» sei ihm positiv aufgefallen. «Da habe ich mir dann die ersten Moves abgeschaut und einfach losgelegt.» Das Tanzen wurde ihm von seinem Vater, der Volkstänzer ist, in die Wiege gelegt. Dieser unterstütze ihn nun auch bei «Got to Dance»: «Er hat Freude daran, dass sein Sohn tanzt. Egal auf welche Art - auch wenn es kein Volkstanz ist», so Fatlum. Ebenso hätten seine beiden Schwestern und sein Bruder Musik im Blut. Die Choreografie, die er jeweils alleine einstudiert, werden jeweils von ihnen beurteilt. «Das Gute ist, dass meine Geschwister immer ehrlich sind», so Fatlum. In der Show werden ihn seine Eltern, eine der Schwestern, Verwandte aus Deutschland - und natürlich seine Freundin - von den Zuschauerrängen aus anfeuern.

Im Halbfinale vom Donnerstagabend wird er nur eine Minute Zeit haben, die Jury von seinem Können zu überzeugen. «Ich werde was richtig Cooles machen», verspricht er. «Es wird etwas Neues, etwas Erfrischendes sein.» Dafür hat er in jeder freien Sekunde geübt. Ob er es schaffen wird, ins Finale am Freitag einzuziehen? Die Konkurrenz ist hart. «Alle sind echt gut!», so Fatlum. Besonders Justen aus den Niederlanden hat ihn beeindruckt. «Den finde ich klasse. Er ist so jung, aber er bewegt sich wie ein Grosser. Er bringt so viele Emotionen rein und seine Performance gefällt mir sehr», schwärmt der Tänzer.

Der gelernte Produktionsmechaniker träumt davon, irgendwann einmal vom Tanzen leben zu können: «Sollte ich gewinnen, würde ich mir erhoffen, dass ich noch mehr Angebote bekomme.»

Schafft es der Schweizer Tänzer Fatlum, die Jurymitglieder Howard Donald (Take-That-Sänger), Palina Rojinski (Meisterin in Rhythmischer Sportgymnastik) und Nikeata Thompson (Choreographin) von sich zu überzeugen? Ob er sich ein Tickets ins Finale am 5. Juli ertanzen kann, wird sich am Donnerstag, 4. Juli, ab 20.15 Uhr auf Sat.1 zeigen.


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