«Popstars» Schweizerin Gianina & Co. ziehen nicht

Es hätte wieder ein Erfolg werden sollen, nun steht «Popstars» vor dem Aus. Die Castingshow lockt zu wenig Zuschauer vor die Fernseher. Zum Vorteil der Schweizerin Gianina Fabbricatore: Durch die Verkürzung der Staffel ist die Kandidatin ihrem Traum wieder einen Schritt näher gekommen.
Trotz nackter Haut ist die Quote im Tief. Nach den Workshops auf Ibiza ziehen die Schweizerin Gianina und ihre Mitstreiter gleich ins Finale ein.
© ProSieben/Richard Hübner/Bernd Jaworek Trotz nackter Haut ist die Quote im Tief. Nach den Workshops auf Ibiza ziehen die Schweizerin Gianina und ihre Mitstreiter gleich ins Finale ein.

Nach einem Jahr Pause startete im Juli die zehnte Staffel der einstigen Hit-Sendung «Popstars». Mit neuem Konzept wollten die Macher wieder an den einstigen Erfolg anknüpfen. Ein Punktesystem, Ex-Popstars-Gewinner in der Jury und die Optik der Kandidaten sollten für den nötigen Erfolg sorgen. Genützt hats aber nichts, wie Bild.de berichtet: Der Marktanteil ist auf 4.6 Prozent gesunken, die Staffel wird deshalb verkürzt. Die freizügigen Bikini-Bilder von Aargauerin Gianina Fabbricatore, 20, und ihren Mitstreitern konnten da auch nichts ausrichten.

Die Kandidaten ziehen dennoch Vorteile aus den miesen Quoten: Die Band wird nun schneller gewählt als geplant. Bereits am 20. September wird entschieden, wer die neuen «Popstars» sind. Die Schweiz hat gute Chancen, den Sieg auf sicher hat Gianina aber nicht. Sie kommt zwar gut an bei den Jury-Mitgliedern Lucy Diakovska, Ross Anthony, Senna Guemmour und Detlef D! Soost, am Schluss aber bestimmen die TV-Zuschauer.

Die Jubiläums-Staffel zeigt: An den Erfolg der ersten «Popstars»-Band No Angels ist kein Rankommen. Auch «DSDS» hat mit tiefen Quoten zu kämpfen. Das Ende der Castingshows?

«Popstars» läuft jeden Donnerstag, um 20.15 Uhr, auf ProSieben.

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