«Popstars»-Isabelle Schweizerin verzieht sich in den Heizungsraum

Sie hat die Jury mit ihrer Opern-Arie im Casting vom Hocker gehauen. Ob aus der Schweizerin Isabelle aber auch ein Popstar werden kann, muss sie erst noch beweisen. Mit SI online sprach sie über den Druck, Tränen und Unterstützung von Zuhause.

23 Mädchen auf einem Haufen? Das kann nicht gut gehen. Und so liess der erste Zickenkrieg im «Popstars»-Loft nicht lange auf sich warten. Nicht ohne Grund, findet auch die einzige Schweizerin bei der Casting-Show, Isabelle. Stein des Anstosses war das Badezimmer. Überall Haare, nasse Handtücher und benutzte Wattestäbchen. «Ich habe mich auch sehr aufgergt. Es war schrecklich dreckig», erzählt die Bernerin SI online.

Die Kandidatinnen sollen aber nicht die Krallen ausfahren, sondern an ihrem Gesangstalent feilen. Ziel ist es schliesslich, Teil der gesuchten Girl-Band zu werden. Um dies zu erreichen, verlangt die Jury um Detlef D! Soost viel. «Das Training mit D! ist sehr hart», gesteht Isabelle. «Es fliessen sogar manchmal Tränen, wenn er einen anschreit.» Auch die 23-Jährige hat schon geweint. Nicht wegen D!, vielmehr wegen des ganzen Drucks, den sie sich auferlegt. Tröstende Worte spendet ihr dann ihr Freund Michael, 21, mit dem sie seit etwas mehr als einem Jahr zusammen ist und eine Fernbeziehung führt. Er wohnt in der Schweiz, sie in einer Mädels-WG in Mainz. Wenn es die Zeit erlaubt, reist sie nach Hause zu ihren Eltern in Zäziwil BE und ihrem Freund.

Für ihr Studium des klassischen Gesangs zog die Emmentalerin vor drei Jahren nach Deutschland. Ein Schritt, den sie nicht bereut, dennoch merkt sie bald, dass ihr Herz für die Popmusik schlägt. «Da bekomme ich Gänsehaut, in der Klassik habe ich mich nicht richtig lösen können.» 

Mit «Popstars» will sie nun den Sprung in diese Welt schaffen. Sie müsse aber erst das Opernhafte aus ihrer Stimme verbannen. Dafür gibt ihr der Vocal-Coach Extra-Übungen, mit denen sie sich in den Heizungsraum verzieht. Dort findet sie Ruhe und kann an ihrem «Popstars»-Traum arbeiten.

Ob er für sie am Donnerstagabend weitergeht, erfahren Sie ab 20.15 Uhr auf ProSieben.

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