Andrea Jansen Skepsis gegenüber Talent-Jury

Ab Samstag moderiert sie zusammen mit Sven Epiney die SF-Show «Die grössten Schweizer Talente». Im Vorfeld spricht Andrea Jansen über die Jury um DJ Bobo, die Kandidaten und sie erklärt, warum die Schweizer mehr auf den Kasten haben als die Briten.

Nach «MusicStar» ist es für Andrea Jansen, 30, die zweite Casting-Show, die sie moderiert. Sie freut sich, Menschen damit eine Plattform bieten zu können. «Vielleicht können sie für sich selber Aufträge generieren oder inspirieren andere», sagt sie im Interview mit Persoenlich.com. Sie selbst habe kein Talent vorzuweisen – ausser «vor vielen Leuten gerade Sätze sprechen zu können». Umso mehr ist sie begeistert von den Kandidaten, die sich zum Casting gemeldet haben. Zu sehen gibt's neben Mister Gay Dominic Hunziker, 26, auch eine Schlangenfrau und eine singende Buschauffeuse à la Susan Boyle.

Weniger begeistert war Jansen anfänglich von der Jury. DJ Bobo, 43, Christa Rigozzi, 27, und Roman Kilchsperger, 40, hatte sie als keine gute Wahl empfunden. «Ich fand sie zu wenig kantig», gesteht sie. «Doch wie man sich täuschen kann. Die drei haben sich sofort gefunden und ihren Job sehr ernst genommen.» Von Selbstinszenierung der Jury könne keine Rede sein, vielmehr versuche sie, den «Kandidaten ein ehrliches, respektvolles Feedback zu geben». Lacher auf Kosten anderer wird es in der Talentshow nicht geben. «Wenn gelacht wurde, dann haben alle gelacht».

«Die grössten Schweizer Talente» lehnt sich an das Original aus England – «Britain's Got Talent» – an. Wer birgt denn die besseren Talente? «Einfache Frage», so Jansen, «die Schweizer! Ich bezweifle, dass in Grossbritannien Kühe auf der Bühne standen.»

«Die grössten Schweizer Talente», erste Casting-Show, Samstag, 29. Januar 2011, um 20.10 Uhr auf SF1.

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