Vreni Schneider & Kurt Aeschbacher Skischule des Herzens

Sie verbindet mehr als nur gegenseitiger Respekt vor den beruflichen Verdiensten: Vreni Schneider und Kurt Aeschbacher mögen sich seit Jahren. Nun sind aus den Freunden für einen Tag Skilehrerin und Skischüler geworden.
Ungleiches Duo im Schnee: Vreni Schneider und Kurt Aeschbacher.
© Hervé Le Cunff Ungleiches Duo im Schnee: Vreni Schneider und Kurt Aeschbacher.

30 Jahre lang war Kurt Aeschbacher, 61, nicht mehr auf Skiern gestanden. Und als diesen Winter nun der Wunsch erwachte, sich wieder einmal auf die Pisten zu wagen, war eine prominente Skilehrerin noch so gern bereit, dem TV-Mann die neue Carving-Technik beizubringen: Olympia-Legende Vreni Schneider, 45, hatte in der «Schweizer Illustrierten» vom Wunsch Aeschbis gelesen und lud ihn ein, mit ihr einen Skitag zu verbringen. «Es war für mich ein dringendes Anliegen, diejenige sein zu dürfen, die Kurt als Skilehrerin dient, sofern es sich terminlich einrichten lässt. Wir kennen und schätzen uns, seit ich vor Jahren zum ersten Mal in seiner Sendung als Gast eingeladen war.»

Es liess sich einrichten, und so verbrachten die beiden Publikumslieblinge zusammen einen herrlichen Skitag auf dem Pizol. Für das Skigebiet im St.Galler Oberland mit fantastischem Ausblick über das Rheintal wirbt Vreni künftig als Botschafterin. Im kommenden Winter wird dort sogar eine Piste nach der Skikönigin benannt.

Dass am Vormittag noch dichter Nebel über den Pisten lag, raubte Wiedereinsteiger Aeschbi den Mumm nicht. «In Vrenis Spur über den Schnee zu kurven, liess jede Nervosität und Unsicherheit rasch verfliegen. Hinter jemandem wie ihr herfahren zu dürfen, ist besser als jedes Techniktraining.» Und spätestens als der Himmel am Nachmittag aufriss, war zweifelsfrei zu sehen: Da carvt einer über die Pisten, als wäre er nie weggewesen. Skilehrerin Vreni hat ganze Arbeit geleistet.

Was das ungleiche Paar sonst noch erlebt hat - in der Schweizer Illustrierten Nr. 12 vom 22. März 2010.

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