Fussball WM Südafrika So schön logieren Barnetta & Co.

Unsere (ersten) Gegner an der Fussball-WM in Südafrika sind Spanien, Chile und Honduras. Die Kraft für Siege finden Ottmar Hitzfeld und sein Team im Emerald Casino Resort. Und da ist ganz schön was los!

Es ist Zufall, aber ein gutes Omen: Die Säulen in der Lobby des Hotels Emerald sind rot-weiss dekoriert. Hier wird die Schweizer Nationalmannschaft nächsten Juni wohnen – aber die Farben des Weihnachtsschmucks habe damit nichts zu tun, sagt Linda de Caires. Sie ist Sprecherin dessüdafrikanischen Vier-Sterne-Casino-Resorts am Rande der Kleinstadt  Vanderbijlpark, 40 Kilometer südlich von Johannesburg.

Besonders schön ist die Gegend nicht. Vanderbijlpark ist eine Industriestadt, beherbergt die grössten Stahlproduktionsstätten des Landes. Viele Stahlarbeiter leben in den schwarzen Townships der Umgebung.

Im Kontrast dazu das Resort. Warme Erdtöne dominieren im Innern, edles Holz, traditionelle Tonvasen, ­Strausseneier als Lampen. Gedämpft dringt afrikanische Entspannungsmusik aus den Lautsprechern. Durch grosse Fenster schaut man auf den Fluss Vaal.

Im Juni werden die Schweizer Kicker hier wohnen, und zwar exklusiv. Alle 77 Zimmer werden für die Spieler und Funktionäre zur Verfügung stehen, verrät de Caires. Die Schweizer hätten klare Vorstellungen, das sei bei den Vorgesprächen sofort deutlich geworden. Nun gilt es, die Wünsche umzusetzen. Mit den Funktionären und Coach Ottmar Hitzfeld ist das Management ständig in Kontakt.

Den Trainingsplatz haben sie schon arrangiert: Er liegt keinen halben Kilometer vom Osttor des Geländes entfernt, auf dem Campus der Vaal University.

Für die WM-Spiele dauert die Anreise etwas länger. Der internationale Flughafen OR Tambo ist 95 Kilometer entfernt. Jeweils ein Tag vor den Spielen reist die Delegation per Flugzeug nach Durban, Port Elizabeth oder Bloemfontein. Für den Standort Vanderbijlpark hat man sich wegen Bloemfonteins Höhe (1700 m ü. M.) entschieden.

«Morgens können die Spieler sieben Kilometer den Vaal entlangjoggen, ohne unser Areal zu verlassen», sagt Pravin Semnarayan vom Hotelmanagement. Um die weiten Distanzen zwischen den Gebäuden auf dem Areal zu überwinden, stehen Golf-Carts und ein Shuttleservice bereit. Für die Journalisten, die in hölzernen Safarihäusern auf Stelzen neben dem Hotel untergebracht werden, seien zudem bereits Velos organisiert worden.

In Sachen Verpflegung für die Kicker haben die Schweizer genaue Wünsche bei Semnarayan angemeldet. «Wir könnten hier Fleisch von Kudu und Springbock servieren, aber die Mannschaft wird ­ihren eigenen Koch mitbringen.» Dieser ist gleich nach der Gruppen-Auslosung angereist, um die Infrastruktur zu inspizieren.

Alle Delegationsmitglieder erhalten einen Dauereintritt zu den vielen im Emerald Resort angebotenen Freizeitaktivitäten. Architektonisch imitieren die Gebäude des Arrangements jeweils ­unterschiedliche afrikanische Baustile, von kapholländisch bis ägyptisch. Sogar eine kurze Safari könnten die Spieler auf dem Gelände unternehmen: In der umzäunten Animal World sind Löwen, Paviane und Nashörner zu sehen. Ein wenig wirkt das wie Disneyland. 

Diese Anlagen werden auch für Tagesbesucher geöffnet bleiben, wenn die Schweizer Nati da ist, aber für deren Schutz wird allein das «Emerald» insgesamt 43 Sicherheitskräfte auf dem sieben Quadratkilometer grossen Areal einsetzen. Auf dem Fluss Vaal soll zudem die Wasserschutzpolizei ständig mit Booten patrouillieren. «Die Fifa hat diese Massnahmen eng mit den südafrikanischen Sicherheitskräften abgestimmt», so de Caires. «Die Polizisten in Vanderbijlpark sind bereits sehr enthusiastisch über den Besuch aus der Schweiz.»

Der Aussenpool direkt am Hotel würde übrigens ebenfalls zur Verfügung stehen, aber im südafrikanischen Winter, der während der WM herrscht, kann es empfindlich kalt werden. «Vor zwei Jahren gab es im Juni Frost. Wir hatten vor der Lobby schneeweissen Rasen», erinnert sich Thankful Tsakatsa, der gerade die Poolbar auf Hochglanz poliert. «Der Pool war gefroren. Aber die Schweizer sind ja Kälte gewohnt.»

Ein Standardzimmer im «Emerald» kostet umgerechnet rund 225 Franken pro Nacht. Die Schweizer mieten alle 46 Einzelzimmer, die aber je mit zwei Betten ausgerüstet sind, sowie 28 Doppelzimmer. Ausserdem die beiden Luxussuiten «Masai» und «Etosha». In einer der beiden wird Ottmar Hitzfeld wohnen.

Auf der Veranda des «Emerald»  herrscht bereits jetzt  Fussballstimmung. Eine Gruppe südafrikanischer Manager nimmt hier gerade einen Sundowner – einen Feierabenddrink –, einige von ihnen tragen ein Fussballtrikot. Freitags ist das so üblich in Südafrika, am Tag der WM-Auslosung erst recht.

Nthabi Nkosi erinnert sich noch, wie sie gejubelt haben, als Fifa-Boss Sepp Blatter vor fünf Jahren Südafrika zum WM-Ausrichter erklärte. Fast geweint hätten sie vor Freude. Seither ist der Schweizer in Südafrika ein Idol. «Den Schweizern werden wir zeigen, wie man Fussball zelebriert», sagt Mbesuma Masakasaka. Dann springt er auf, wuchtet seinen Stuhl in die Höhe und stimmt den Song «Shosholoza» an. «So geht Fussball in Südafrika.»

 

Es ist Zufall, aber ein gutes Omen: Die Säulen in der Lobby des Hotels Emerald sind rot-weiss dekoriert. Hier wird die Schweizer Nationalmannschaft nächsten Juni wohnen – aber die Farben des Weihnachtsschmucks habe damit nichts zu tun, sagt Linda de Caires. Sie ist Sprecherin dessüdafrikanischen Vier-Sterne-Casino-Resorts am Rande der Kleinstadt  Vanderbijlpark, 40 Kilometer südlich von Johannesburg.

Besonders schön ist die Gegend nicht. Vanderbijlpark ist eine Industriestadt, beherbergt die grössten Stahlproduktionsstätten des Landes. Viele Stahlarbeiter leben in den schwarzen Townships der Umgebung.

Im Kontrast dazu das Resort. Warme Erdtöne dominieren im Innern, edles Holz, traditionelle Tonvasen, ­Strausseneier als Lampen. Gedämpft dringt afrikanische Entspannungsmusik aus den Lautsprechern. Durch grosse Fenster schaut man auf den Fluss Vaal.

Im Juni werden die Schweizer Kicker hier wohnen, und zwar exklusiv. Alle 77 Zimmer werden für die Spieler und Funktionäre zur Verfügung stehen, verrät de Caires. Die Schweizer hätten klare Vorstellungen, das sei bei den Vorgesprächen sofort deutlich geworden. Nun gilt es, die Wünsche umzusetzen. Mit den Funktionären und Coach Ottmar Hitzfeld ist das Management ständig in Kontakt.

Den Trainingsplatz haben sie schon arrangiert: Er liegt keinen halben Kilometer vom Osttor des Geländes entfernt, auf dem Campus der Vaal University.

Für die WM-Spiele dauert die Anreise etwas länger. Der internationale Flughafen OR Tambo ist 95 Kilometer entfernt. Jeweils ein Tag vor den Spielen reist die Delegation per Flugzeug nach Durban, Port Elizabeth oder Bloemfontein. Für den Standort Vanderbijlpark hat man sich wegen Bloemfonteins Höhe (1700 m ü. M.) entschieden.

«Morgens können die Spieler sieben Kilometer den Vaal entlangjoggen, ohne unser Areal zu verlassen», sagt Pravin Semnarayan vom Hotelmanagement. Um die weiten Distanzen zwischen den Gebäuden auf dem Areal zu überwinden, stehen Golf-Carts und ein Shuttleservice bereit. Für die Journalisten, die in hölzernen Safarihäusern auf Stelzen neben dem Hotel untergebracht werden, seien zudem bereits Velos organisiert worden.

In Sachen Verpflegung für die Kicker haben die Schweizer genaue Wünsche bei Semnarayan angemeldet. «Wir könnten hier Fleisch von Kudu und Springbock servieren, aber die Mannschaft wird ­ihren eigenen Koch mitbringen.» Dieser ist gleich nach der Gruppen-Auslosung angereist, um die Infrastruktur zu inspizieren.

Alle Delegationsmitglieder erhalten einen Dauereintritt zu den vielen im Emerald Resort angebotenen Freizeitaktivitäten. Architektonisch imitieren die Gebäude des Arrangements jeweils ­unterschiedliche afrikanische Baustile, von kapholländisch bis ägyptisch. Sogar eine kurze Safari könnten die Spieler auf dem Gelände unternehmen: In der umzäunten Animal World sind Löwen, Paviane und Nashörner zu sehen. Ein wenig wirkt das wie Disneyland. 

Diese Anlagen werden auch für Tagesbesucher geöffnet bleiben, wenn die Schweizer Nati da ist, aber für deren Schutz wird allein das «Emerald» insgesamt 43 Sicherheitskräfte auf dem sieben Quadratkilometer grossen Areal einsetzen. Auf dem Fluss Vaal soll zudem die Wasserschutzpolizei ständig mit Booten patrouillieren. «Die Fifa hat diese Massnahmen eng mit den südafrikanischen Sicherheitskräften abgestimmt», so de Caires. «Die Polizisten in Vanderbijlpark sind bereits sehr enthusiastisch über den Besuch aus der Schweiz.»

Der Aussenpool direkt am Hotel würde übrigens ebenfalls zur Verfügung stehen, aber im südafrikanischen Winter, der während der WM herrscht, kann es empfindlich kalt werden. «Vor zwei Jahren gab es im Juni Frost. Wir hatten vor der Lobby schneeweissen Rasen», erinnert sich Thankful Tsakatsa, der gerade die Poolbar auf Hochglanz poliert. «Der Pool war gefroren. Aber die Schweizer sind ja Kälte gewohnt.»

Ein Standardzimmer im «Emerald» kostet umgerechnet rund 225 Franken pro Nacht. Die Schweizer mieten alle 46 Einzelzimmer, die aber je mit zwei Betten ausgerüstet sind, sowie 28 Doppelzimmer. Ausserdem die beiden Luxussuiten «Masai» und «Etosha». In einer der beiden wird Ottmar Hitzfeld wohnen.

Auf der Veranda des «Emerald»  herrscht bereits jetzt  Fussballstimmung. Eine Gruppe südafrikanischer Manager nimmt hier gerade einen Sundowner – einen Feierabenddrink –, einige von ihnen tragen ein Fussballtrikot. Freitags ist das so üblich in Südafrika, am Tag der WM-Auslosung erst recht.

Nthabi Nkosi erinnert sich noch, wie sie gejubelt haben, als Fifa-Boss Sepp Blatter vor fünf Jahren Südafrika zum WM-Ausrichter erklärte. Fast geweint hätten sie vor Freude. Seither ist der Schweizer in Südafrika ein Idol. «Den Schweizern werden wir zeigen, wie man Fussball zelebriert», sagt Mbesuma Masakasaka. Dann springt er auf, wuchtet seinen Stuhl in die Höhe und stimmt den Song «Shosholoza» an. «So geht Fussball in Südafrika.»

 

Es ist Zufall, aber ein gutes Omen: Die Säulen in der Lobby des Hotels Emerald sind rot-weiss dekoriert. Hier wird die Schweizer Nationalmannschaft nächsten Juni wohnen – aber die Farben des Weihnachtsschmucks habe damit nichts zu tun, sagt Linda de Caires. Sie ist Sprecherin dessüdafrikanischen Vier-Sterne-Casino-Resorts am Rande der Kleinstadt  Vanderbijlpark, 40 Kilometer südlich von Johannesburg.

Besonders schön ist die Gegend nicht. Vanderbijlpark ist eine Industriestadt, beherbergt die grössten Stahlproduktionsstätten des Landes. Viele Stahlarbeiter leben in den schwarzen Townships der Umgebung.

Im Kontrast dazu das Resort. Warme Erdtöne dominieren im Innern, edles Holz, traditionelle Tonvasen, ­Strausseneier als Lampen. Gedämpft dringt afrikanische Entspannungsmusik aus den Lautsprechern. Durch grosse Fenster schaut man auf den Fluss Vaal.

Im Juni werden die Schweizer Kicker hier wohnen, und zwar exklusiv. Alle 77 Zimmer werden für die Spieler und Funktionäre zur Verfügung stehen, verrät de Caires. Die Schweizer hätten klare Vorstellungen, das sei bei den Vorgesprächen sofort deutlich geworden. Nun gilt es, die Wünsche umzusetzen. Mit den Funktionären und Coach Ottmar Hitzfeld ist das Management ständig in Kontakt.

Den Trainingsplatz haben sie schon arrangiert: Er liegt keinen halben Kilometer vom Osttor des Geländes entfernt, auf dem Campus der Vaal University.

Für die WM-Spiele dauert die Anreise etwas länger. Der internationale Flughafen OR Tambo ist 95 Kilometer entfernt. Jeweils ein Tag vor den Spielen reist die Delegation per Flugzeug nach Durban, Port Elizabeth oder Bloemfontein. Für den Standort Vanderbijlpark hat man sich wegen Bloemfonteins Höhe (1700 m ü. M.) entschieden.

«Morgens können die Spieler sieben Kilometer den Vaal entlangjoggen, ohne unser Areal zu verlassen», sagt Pravin Semnarayan vom Hotelmanagement. Um die weiten Distanzen zwischen den Gebäuden auf dem Areal zu überwinden, stehen Golf-Carts und ein Shuttleservice bereit. Für die Journalisten, die in hölzernen Safarihäusern auf Stelzen neben dem Hotel untergebracht werden, seien zudem bereits Velos organisiert worden.

In Sachen Verpflegung für die Kicker haben die Schweizer genaue Wünsche bei Semnarayan angemeldet. «Wir könnten hier Fleisch von Kudu und Springbock servieren, aber die Mannschaft wird ­ihren eigenen Koch mitbringen.» Dieser ist gleich nach der Gruppen-Auslosung angereist, um die Infrastruktur zu inspizieren.

Alle Delegationsmitglieder erhalten einen Dauereintritt zu den vielen im Emerald Resort angebotenen Freizeitaktivitäten. Architektonisch imitieren die Gebäude des Arrangements jeweils ­unterschiedliche afrikanische Baustile, von kapholländisch bis ägyptisch. Sogar eine kurze Safari könnten die Spieler auf dem Gelände unternehmen: In der umzäunten Animal World sind Löwen, Paviane und Nashörner zu sehen. Ein wenig wirkt das wie Disneyland. 

Diese Anlagen werden auch für Tagesbesucher geöffnet bleiben, wenn die Schweizer Nati da ist, aber für deren Schutz wird allein das «Emerald» insgesamt 43 Sicherheitskräfte auf dem sieben Quadratkilometer grossen Areal einsetzen. Auf dem Fluss Vaal soll zudem die Wasserschutzpolizei ständig mit Booten patrouillieren. «Die Fifa hat diese Massnahmen eng mit den südafrikanischen Sicherheitskräften abgestimmt», so de Caires. «Die Polizisten in Vanderbijlpark sind bereits sehr enthusiastisch über den Besuch aus der Schweiz.»

Der Aussenpool direkt am Hotel würde übrigens ebenfalls zur Verfügung stehen, aber im südafrikanischen Winter, der während der WM herrscht, kann es empfindlich kalt werden. «Vor zwei Jahren gab es im Juni Frost. Wir hatten vor der Lobby schneeweissen Rasen», erinnert sich Thankful Tsakatsa, der gerade die Poolbar auf Hochglanz poliert. «Der Pool war gefroren. Aber die Schweizer sind ja Kälte gewohnt.»

Ein Standardzimmer im «Emerald» kostet umgerechnet rund 225 Franken pro Nacht. Die Schweizer mieten alle 46 Einzelzimmer, die aber je mit zwei Betten ausgerüstet sind, sowie 28 Doppelzimmer. Ausserdem die beiden Luxussuiten «Masai» und «Etosha». In einer der beiden wird Ottmar Hitzfeld wohnen.

Auf der Veranda des «Emerald»  herrscht bereits jetzt  Fussballstimmung. Eine Gruppe südafrikanischer Manager nimmt hier gerade einen Sundowner – einen Feierabenddrink –, einige von ihnen tragen ein Fussballtrikot. Freitags ist das so üblich in Südafrika, am Tag der WM-Auslosung erst recht.

Nthabi Nkosi erinnert sich noch, wie sie gejubelt haben, als Fifa-Boss Sepp Blatter vor fünf Jahren Südafrika zum WM-Ausrichter erklärte. Fast geweint hätten sie vor Freude. Seither ist der Schweizer in Südafrika ein Idol. «Den Schweizern werden wir zeigen, wie man Fussball zelebriert», sagt Mbesuma Masakasaka. Dann springt er auf, wuchtet seinen Stuhl in die Höhe und stimmt den Song «Shosholoza» an. «So geht Fussball in Südafrika.»

 

Es ist Zufall, aber ein gutes Omen: Die Säulen in der Lobby des Hotels Emerald sind rot-weiss dekoriert. Hier wird die Schweizer Nationalmannschaft nächsten Juni wohnen – aber die Farben des Weihnachtsschmucks habe damit nichts zu tun, sagt Linda de Caires. Sie ist Sprecherin dessüdafrikanischen Vier-Sterne-Casino-Resorts am Rande der Kleinstadt  Vanderbijlpark, 40 Kilometer südlich von Johannesburg.

Besonders schön ist die Gegend nicht. Vanderbijlpark ist eine Industriestadt, beherbergt die grössten Stahlproduktionsstätten des Landes. Viele Stahlarbeiter leben in den schwarzen Townships der Umgebung.

Im Kontrast dazu das Resort. Warme Erdtöne dominieren im Innern, edles Holz, traditionelle Tonvasen, ­Strausseneier als Lampen. Gedämpft dringt afrikanische Entspannungsmusik aus den Lautsprechern. Durch grosse Fenster schaut man auf den Fluss Vaal.

Im Juni werden die Schweizer Kicker hier wohnen, und zwar exklusiv. Alle 77 Zimmer werden für die Spieler und Funktionäre zur Verfügung stehen, verrät de Caires. Die Schweizer hätten klare Vorstellungen, das sei bei den Vorgesprächen sofort deutlich geworden. Nun gilt es, die Wünsche umzusetzen. Mit den Funktionären und Coach Ottmar Hitzfeld ist das Management ständig in Kontakt.

Den Trainingsplatz haben sie schon arrangiert: Er liegt keinen halben Kilometer vom Osttor des Geländes entfernt, auf dem Campus der Vaal University.

Für die WM-Spiele dauert die Anreise etwas länger. Der internationale Flughafen OR Tambo ist 95 Kilometer entfernt. Jeweils ein Tag vor den Spielen reist die Delegation per Flugzeug nach Durban, Port Elizabeth oder Bloemfontein. Für den Standort Vanderbijlpark hat man sich wegen Bloemfonteins Höhe (1700 m ü. M.) entschieden.

«Morgens können die Spieler sieben Kilometer den Vaal entlangjoggen, ohne unser Areal zu verlassen», sagt Pravin Semnarayan vom Hotelmanagement. Um die weiten Distanzen zwischen den Gebäuden auf dem Areal zu überwinden, stehen Golf-Carts und ein Shuttleservice bereit. Für die Journalisten, die in hölzernen Safarihäusern auf Stelzen neben dem Hotel untergebracht werden, seien zudem bereits Velos organisiert worden.

In Sachen Verpflegung für die Kicker haben die Schweizer genaue Wünsche bei Semnarayan angemeldet. «Wir könnten hier Fleisch von Kudu und Springbock servieren, aber die Mannschaft wird ­ihren eigenen Koch mitbringen.» Dieser ist gleich nach der Gruppen-Auslosung angereist, um die Infrastruktur zu inspizieren.

Alle Delegationsmitglieder erhalten einen Dauereintritt zu den vielen im Emerald Resort angebotenen Freizeitaktivitäten. Architektonisch imitieren die Gebäude des Arrangements jeweils ­unterschiedliche afrikanische Baustile, von kapholländisch bis ägyptisch. Sogar eine kurze Safari könnten die Spieler auf dem Gelände unternehmen: In der umzäunten Animal World sind Löwen, Paviane und Nashörner zu sehen. Ein wenig wirkt das wie Disneyland. 

Diese Anlagen werden auch für Tagesbesucher geöffnet bleiben, wenn die Schweizer Nati da ist, aber für deren Schutz wird allein das «Emerald» insgesamt 43 Sicherheitskräfte auf dem sieben Quadratkilometer grossen Areal einsetzen. Auf dem Fluss Vaal soll zudem die Wasserschutzpolizei ständig mit Booten patrouillieren. «Die Fifa hat diese Massnahmen eng mit den südafrikanischen Sicherheitskräften abgestimmt», so de Caires. «Die Polizisten in Vanderbijlpark sind bereits sehr enthusiastisch über den Besuch aus der Schweiz.»

Der Aussenpool direkt am Hotel würde übrigens ebenfalls zur Verfügung stehen, aber im südafrikanischen Winter, der während der WM herrscht, kann es empfindlich kalt werden. «Vor zwei Jahren gab es im Juni Frost. Wir hatten vor der Lobby schneeweissen Rasen», erinnert sich Thankful Tsakatsa, der gerade die Poolbar auf Hochglanz poliert. «Der Pool war gefroren. Aber die Schweizer sind ja Kälte gewohnt.»

Ein Standardzimmer im «Emerald» kostet umgerechnet rund 225 Franken pro Nacht. Die Schweizer mieten alle 46 Einzelzimmer, die aber je mit zwei Betten ausgerüstet sind, sowie 28 Doppelzimmer. Ausserdem die beiden Luxussuiten «Masai» und «Etosha». In einer der beiden wird Ottmar Hitzfeld wohnen.

Auf der Veranda des «Emerald»  herrscht bereits jetzt  Fussballstimmung. Eine Gruppe südafrikanischer Manager nimmt hier gerade einen Sundowner – einen Feierabenddrink –, einige von ihnen tragen ein Fussballtrikot. Freitags ist das so üblich in Südafrika, am Tag der WM-Auslosung erst recht.

Nthabi Nkosi erinnert sich noch, wie sie gejubelt haben, als Fifa-Boss Sepp Blatter vor fünf Jahren Südafrika zum WM-Ausrichter erklärte. Fast geweint hätten sie vor Freude. Seither ist der Schweizer in Südafrika ein Idol. «Den Schweizern werden wir zeigen, wie man Fussball zelebriert», sagt Mbesuma Masakasaka. Dann springt er auf, wuchtet seinen Stuhl in die Höhe und stimmt den Song «Shosholoza» an. «So geht Fussball in Südafrika.»

 

Es ist Zufall, aber ein gutes Omen: Die Säulen in der Lobby des Hotels Emerald sind rot-weiss dekoriert. Hier wird die Schweizer Nationalmannschaft nächsten Juni wohnen – aber die Farben des Weihnachtsschmucks habe damit nichts zu tun, sagt Linda de Caires. Sie ist Sprecherin dessüdafrikanischen Vier-Sterne-Casino-Resorts am Rande der Kleinstadt  Vanderbijlpark, 40 Kilometer südlich von Johannesburg.

Besonders schön ist die Gegend nicht. Vanderbijlpark ist eine Industriestadt, beherbergt die grössten Stahlproduktionsstätten des Landes. Viele Stahlarbeiter leben in den schwarzen Townships der Umgebung.

Im Kontrast dazu das Resort. Warme Erdtöne dominieren im Innern, edles Holz, traditionelle Tonvasen, ­Strausseneier als Lampen. Gedämpft dringt afrikanische Entspannungsmusik aus den Lautsprechern. Durch grosse Fenster schaut man auf den Fluss Vaal.

Im Juni werden die Schweizer Kicker hier wohnen, und zwar exklusiv. Alle 77 Zimmer werden für die Spieler und Funktionäre zur Verfügung stehen, verrät de Caires. Die Schweizer hätten klare Vorstellungen, das sei bei den Vorgesprächen sofort deutlich geworden. Nun gilt es, die Wünsche umzusetzen. Mit den Funktionären und Coach Ottmar Hitzfeld ist das Management ständig in Kontakt.

Den Trainingsplatz haben sie schon arrangiert: Er liegt keinen halben Kilometer vom Osttor des Geländes entfernt, auf dem Campus der Vaal University.

Für die WM-Spiele dauert die Anreise etwas länger. Der internationale Flughafen OR Tambo ist 95 Kilometer entfernt. Jeweils ein Tag vor den Spielen reist die Delegation per Flugzeug nach Durban, Port Elizabeth oder Bloemfontein. Für den Standort Vanderbijlpark hat man sich wegen Bloemfonteins Höhe (1700 m ü. M.) entschieden.

«Morgens können die Spieler sieben Kilometer den Vaal entlangjoggen, ohne unser Areal zu verlassen», sagt Pravin Semnarayan vom Hotelmanagement. Um die weiten Distanzen zwischen den Gebäuden auf dem Areal zu überwinden, stehen Golf-Carts und ein Shuttleservice bereit. Für die Journalisten, die in hölzernen Safarihäusern auf Stelzen neben dem Hotel untergebracht werden, seien zudem bereits Velos organisiert worden.

In Sachen Verpflegung für die Kicker haben die Schweizer genaue Wünsche bei Semnarayan angemeldet. «Wir könnten hier Fleisch von Kudu und Springbock servieren, aber die Mannschaft wird ­ihren eigenen Koch mitbringen.» Dieser ist gleich nach der Gruppen-Auslosung angereist, um die Infrastruktur zu inspizieren.

Alle Delegationsmitglieder erhalten einen Dauereintritt zu den vielen im Emerald Resort angebotenen Freizeitaktivitäten. Architektonisch imitieren die Gebäude des Arrangements jeweils ­unterschiedliche afrikanische Baustile, von kapholländisch bis ägyptisch. Sogar eine kurze Safari könnten die Spieler auf dem Gelände unternehmen: In der umzäunten Animal World sind Löwen, Paviane und Nashörner zu sehen. Ein wenig wirkt das wie Disneyland. 

Diese Anlagen werden auch für Tagesbesucher geöffnet bleiben, wenn die Schweizer Nati da ist, aber für deren Schutz wird allein das «Emerald» insgesamt 43 Sicherheitskräfte auf dem sieben Quadratkilometer grossen Areal einsetzen. Auf dem Fluss Vaal soll zudem die Wasserschutzpolizei ständig mit Booten patrouillieren. «Die Fifa hat diese Massnahmen eng mit den südafrikanischen Sicherheitskräften abgestimmt», so de Caires. «Die Polizisten in Vanderbijlpark sind bereits sehr enthusiastisch über den Besuch aus der Schweiz.»

Der Aussenpool direkt am Hotel würde übrigens ebenfalls zur Verfügung stehen, aber im südafrikanischen Winter, der während der WM herrscht, kann es empfindlich kalt werden. «Vor zwei Jahren gab es im Juni Frost. Wir hatten vor der Lobby schneeweissen Rasen», erinnert sich Thankful Tsakatsa, der gerade die Poolbar auf Hochglanz poliert. «Der Pool war gefroren. Aber die Schweizer sind ja Kälte gewohnt.»

Ein Standardzimmer im «Emerald» kostet umgerechnet rund 225 Franken pro Nacht. Die Schweizer mieten alle 46 Einzelzimmer, die aber je mit zwei Betten ausgerüstet sind, sowie 28 Doppelzimmer. Ausserdem die beiden Luxussuiten «Masai» und «Etosha». In einer der beiden wird Ottmar Hitzfeld wohnen.

Auf der Veranda des «Emerald»  herrscht bereits jetzt  Fussballstimmung. Eine Gruppe südafrikanischer Manager nimmt hier gerade einen Sundowner – einen Feierabenddrink –, einige von ihnen tragen ein Fussballtrikot. Freitags ist das so üblich in Südafrika, am Tag der WM-Auslosung erst recht.

Nthabi Nkosi erinnert sich noch, wie sie gejubelt haben, als Fifa-Boss Sepp Blatter vor fünf Jahren Südafrika zum WM-Ausrichter erklärte. Fast geweint hätten sie vor Freude. Seither ist der Schweizer in Südafrika ein Idol. «Den Schweizern werden wir zeigen, wie man Fussball zelebriert», sagt Mbesuma Masakasaka. Dann springt er auf, wuchtet seinen Stuhl in die Höhe und stimmt den Song «Shosholoza» an. «So geht Fussball in Südafrika.»

 

Es ist Zufall, aber ein gutes Omen: Die Säulen in der Lobby des Hotels Emerald sind rot-weiss dekoriert. Hier wird die Schweizer Nationalmannschaft nächsten Juni wohnen – aber die Farben des Weihnachtsschmucks habe damit nichts zu tun, sagt Linda de Caires. Sie ist Sprecherin dessüdafrikanischen Vier-Sterne-Casino-Resorts am Rande der Kleinstadt  Vanderbijlpark, 40 Kilometer südlich von Johannesburg.

Besonders schön ist die Gegend nicht. Vanderbijlpark ist eine Industriestadt, beherbergt die grössten Stahlproduktionsstätten des Landes. Viele Stahlarbeiter leben in den schwarzen Townships der Umgebung.

Im Kontrast dazu das Resort. Warme Erdtöne dominieren im Innern, edles Holz, traditionelle Tonvasen, ­Strausseneier als Lampen. Gedämpft dringt afrikanische Entspannungsmusik aus den Lautsprechern. Durch grosse Fenster schaut man auf den Fluss Vaal.

Im Juni werden die Schweizer Kicker hier wohnen, und zwar exklusiv. Alle 77 Zimmer werden für die Spieler und Funktionäre zur Verfügung stehen, verrät de Caires. Die Schweizer hätten klare Vorstellungen, das sei bei den Vorgesprächen sofort deutlich geworden. Nun gilt es, die Wünsche umzusetzen. Mit den Funktionären und Coach Ottmar Hitzfeld ist das Management ständig in Kontakt.

Den Trainingsplatz haben sie schon arrangiert: Er liegt keinen halben Kilometer vom Osttor des Geländes entfernt, auf dem Campus der Vaal University.

Für die WM-Spiele dauert die Anreise etwas länger. Der internationale Flughafen OR Tambo ist 95 Kilometer entfernt. Jeweils ein Tag vor den Spielen reist die Delegation per Flugzeug nach Durban, Port Elizabeth oder Bloemfontein. Für den Standort Vanderbijlpark hat man sich wegen Bloemfonteins Höhe (1700 m ü. M.) entschieden.

«Morgens können die Spieler sieben Kilometer den Vaal entlangjoggen, ohne unser Areal zu verlassen», sagt Pravin Semnarayan vom Hotelmanagement. Um die weiten Distanzen zwischen den Gebäuden auf dem Areal zu überwinden, stehen Golf-Carts und ein Shuttleservice bereit. Für die Journalisten, die in hölzernen Safarihäusern auf Stelzen neben dem Hotel untergebracht werden, seien zudem bereits Velos organisiert worden.

In Sachen Verpflegung für die Kicker haben die Schweizer genaue Wünsche bei Semnarayan angemeldet. «Wir könnten hier Fleisch von Kudu und Springbock servieren, aber die Mannschaft wird ­ihren eigenen Koch mitbringen.» Dieser ist gleich nach der Gruppen-Auslosung angereist, um die Infrastruktur zu inspizieren.

Alle Delegationsmitglieder erhalten einen Dauereintritt zu den vielen im Emerald Resort angebotenen Freizeitaktivitäten. Architektonisch imitieren die Gebäude des Arrangements jeweils ­unterschiedliche afrikanische Baustile, von kapholländisch bis ägyptisch. Sogar eine kurze Safari könnten die Spieler auf dem Gelände unternehmen: In der umzäunten Animal World sind Löwen, Paviane und Nashörner zu sehen. Ein wenig wirkt das wie Disneyland. 

Diese Anlagen werden auch für Tagesbesucher geöffnet bleiben, wenn die Schweizer Nati da ist, aber für deren Schutz wird allein das «Emerald» insgesamt 43 Sicherheitskräfte auf dem sieben Quadratkilometer grossen Areal einsetzen. Auf dem Fluss Vaal soll zudem die Wasserschutzpolizei ständig mit Booten patrouillieren. «Die Fifa hat diese Massnahmen eng mit den südafrikanischen Sicherheitskräften abgestimmt», so de Caires. «Die Polizisten in Vanderbijlpark sind bereits sehr enthusiastisch über den Besuch aus der Schweiz.»

Der Aussenpool direkt am Hotel würde übrigens ebenfalls zur Verfügung stehen, aber im südafrikanischen Winter, der während der WM herrscht, kann es empfindlich kalt werden. «Vor zwei Jahren gab es im Juni Frost. Wir hatten vor der Lobby schneeweissen Rasen», erinnert sich Thankful Tsakatsa, der gerade die Poolbar auf Hochglanz poliert. «Der Pool war gefroren. Aber die Schweizer sind ja Kälte gewohnt.»

Ein Standardzimmer im «Emerald» kostet umgerechnet rund 225 Franken pro Nacht. Die Schweizer mieten alle 46 Einzelzimmer, die aber je mit zwei Betten ausgerüstet sind, sowie 28 Doppelzimmer. Ausserdem die beiden Luxussuiten «Masai» und «Etosha». In einer der beiden wird Ottmar Hitzfeld wohnen.

Auf der Veranda des «Emerald»  herrscht bereits jetzt  Fussballstimmung. Eine Gruppe südafrikanischer Manager nimmt hier gerade einen Sundowner – einen Feierabenddrink –, einige von ihnen tragen ein Fussballtrikot. Freitags ist das so üblich in Südafrika, am Tag der WM-Auslosung erst recht.

Nthabi Nkosi erinnert sich noch, wie sie gejubelt haben, als Fifa-Boss Sepp Blatter vor fünf Jahren Südafrika zum WM-Ausrichter erklärte. Fast geweint hätten sie vor Freude. Seither ist der Schweizer in Südafrika ein Idol. «Den Schweizern werden wir zeigen, wie man Fussball zelebriert», sagt Mbesuma Masakasaka. Dann springt er auf, wuchtet seinen Stuhl in die Höhe und stimmt den Song «Shosholoza» an. «So geht Fussball in Südafrika.»

 

Es ist Zufall, aber ein gutes Omen: Die Säulen in der Lobby des Hotels Emerald sind rot-weiss dekoriert. Hier wird die Schweizer Nationalmannschaft nächsten Juni wohnen – aber die Farben des Weihnachtsschmucks habe damit nichts zu tun, sagt Linda de Caires. Sie ist Sprecherin dessüdafrikanischen Vier-Sterne-Casino-Resorts am Rande der Kleinstadt  Vanderbijlpark, 40 Kilometer südlich von Johannesburg.

Besonders schön ist die Gegend nicht. Vanderbijlpark ist eine Industriestadt, beherbergt die grössten Stahlproduktionsstätten des Landes. Viele Stahlarbeiter leben in den schwarzen Townships der Umgebung.

Im Kontrast dazu das Resort. Warme Erdtöne dominieren im Innern, edles Holz, traditionelle Tonvasen, ­Strausseneier als Lampen. Gedämpft dringt afrikanische Entspannungsmusik aus den Lautsprechern. Durch grosse Fenster schaut man auf den Fluss Vaal.

Im Juni werden die Schweizer Kicker hier wohnen, und zwar exklusiv. Alle 77 Zimmer werden für die Spieler und Funktionäre zur Verfügung stehen, verrät de Caires. Die Schweizer hätten klare Vorstellungen, das sei bei den Vorgesprächen sofort deutlich geworden. Nun gilt es, die Wünsche umzusetzen. Mit den Funktionären und Coach Ottmar Hitzfeld ist das Management ständig in Kontakt.

Den Trainingsplatz haben sie schon arrangiert: Er liegt keinen halben Kilometer vom Osttor des Geländes entfernt, auf dem Campus der Vaal University.

Für die WM-Spiele dauert die Anreise etwas länger. Der internationale Flughafen OR Tambo ist 95 Kilometer entfernt. Jeweils ein Tag vor den Spielen reist die Delegation per Flugzeug nach Durban, Port Elizabeth oder Bloemfontein. Für den Standort Vanderbijlpark hat man sich wegen Bloemfonteins Höhe (1700 m ü. M.) entschieden.

«Morgens können die Spieler sieben Kilometer den Vaal entlangjoggen, ohne unser Areal zu verlassen», sagt Pravin Semnarayan vom Hotelmanagement. Um die weiten Distanzen zwischen den Gebäuden auf dem Areal zu überwinden, stehen Golf-Carts und ein Shuttleservice bereit. Für die Journalisten, die in hölzernen Safarihäusern auf Stelzen neben dem Hotel untergebracht werden, seien zudem bereits Velos organisiert worden.

In Sachen Verpflegung für die Kicker haben die Schweizer genaue Wünsche bei Semnarayan angemeldet. «Wir könnten hier Fleisch von Kudu und Springbock servieren, aber die Mannschaft wird ­ihren eigenen Koch mitbringen.» Dieser ist gleich nach der Gruppen-Auslosung angereist, um die Infrastruktur zu inspizieren.

Alle Delegationsmitglieder erhalten einen Dauereintritt zu den vielen im Emerald Resort angebotenen Freizeitaktivitäten. Architektonisch imitieren die Gebäude des Arrangements jeweils ­unterschiedliche afrikanische Baustile, von kapholländisch bis ägyptisch. Sogar eine kurze Safari könnten die Spieler auf dem Gelände unternehmen: In der umzäunten Animal World sind Löwen, Paviane und Nashörner zu sehen. Ein wenig wirkt das wie Disneyland. 

Diese Anlagen werden auch für Tagesbesucher geöffnet bleiben, wenn die Schweizer Nati da ist, aber für deren Schutz wird allein das «Emerald» insgesamt 43 Sicherheitskräfte auf dem sieben Quadratkilometer grossen Areal einsetzen. Auf dem Fluss Vaal soll zudem die Wasserschutzpolizei ständig mit Booten patrouillieren. «Die Fifa hat diese Massnahmen eng mit den südafrikanischen Sicherheitskräften abgestimmt», so de Caires. «Die Polizisten in Vanderbijlpark sind bereits sehr enthusiastisch über den Besuch aus der Schweiz.»

Der Aussenpool direkt am Hotel würde übrigens ebenfalls zur Verfügung stehen, aber im südafrikanischen Winter, der während der WM herrscht, kann es empfindlich kalt werden. «Vor zwei Jahren gab es im Juni Frost. Wir hatten vor der Lobby schneeweissen Rasen», erinnert sich Thankful Tsakatsa, der gerade die Poolbar auf Hochglanz poliert. «Der Pool war gefroren. Aber die Schweizer sind ja Kälte gewohnt.»

Ein Standardzimmer im «Emerald» kostet umgerechnet rund 225 Franken pro Nacht. Die Schweizer mieten alle 46 Einzelzimmer, die aber je mit zwei Betten ausgerüstet sind, sowie 28 Doppelzimmer. Ausserdem die beiden Luxussuiten «Masai» und «Etosha». In einer der beiden wird Ottmar Hitzfeld wohnen.

Auf der Veranda des «Emerald»  herrscht bereits jetzt  Fussballstimmung. Eine Gruppe südafrikanischer Manager nimmt hier gerade einen Sundowner – einen Feierabenddrink –, einige von ihnen tragen ein Fussballtrikot. Freitags ist das so üblich in Südafrika, am Tag der WM-Auslosung erst recht.

Nthabi Nkosi erinnert sich noch, wie sie gejubelt haben, als Fifa-Boss Sepp Blatter vor fünf Jahren Südafrika zum WM-Ausrichter erklärte. Fast geweint hätten sie vor Freude. Seither ist der Schweizer in Südafrika ein Idol. «Den Schweizern werden wir zeigen, wie man Fussball zelebriert», sagt Mbesuma Masakasaka. Dann springt er auf, wuchtet seinen Stuhl in die Höhe und stimmt den Song «Shosholoza» an. «So geht Fussball in Südafrika.»

 

Es ist Zufall, aber ein gutes Omen: Die Säulen in der Lobby des Hotels Emerald sind rot-weiss dekoriert. Hier wird die Schweizer Nationalmannschaft nächsten Juni wohnen – aber die Farben des Weihnachtsschmucks habe damit nichts zu tun, sagt Linda de Caires. Sie ist Sprecherin dessüdafrikanischen Vier-Sterne-Casino-Resorts am Rande der Kleinstadt  Vanderbijlpark, 40 Kilometer südlich von Johannesburg.

Besonders schön ist die Gegend nicht. Vanderbijlpark ist eine Industriestadt, beherbergt die grössten Stahlproduktionsstätten des Landes. Viele Stahlarbeiter leben in den schwarzen Townships der Umgebung.

Im Kontrast dazu das Resort. Warme Erdtöne dominieren im Innern, edles Holz, traditionelle Tonvasen, ­Strausseneier als Lampen. Gedämpft dringt afrikanische Entspannungsmusik aus den Lautsprechern. Durch grosse Fenster schaut man auf den Fluss Vaal.

Im Juni werden die Schweizer Kicker hier wohnen, und zwar exklusiv. Alle 77 Zimmer werden für die Spieler und Funktionäre zur Verfügung stehen, verrät de Caires. Die Schweizer hätten klare Vorstellungen, das sei bei den Vorgesprächen sofort deutlich geworden. Nun gilt es, die Wünsche umzusetzen. Mit den Funktionären und Coach Ottmar Hitzfeld ist das Management ständig in Kontakt.

Den Trainingsplatz haben sie schon arrangiert: Er liegt keinen halben Kilometer vom Osttor des Geländes entfernt, auf dem Campus der Vaal University.

Für die WM-Spiele dauert die Anreise etwas länger. Der internationale Flughafen OR Tambo ist 95 Kilometer entfernt. Jeweils ein Tag vor den Spielen reist die Delegation per Flugzeug nach Durban, Port Elizabeth oder Bloemfontein. Für den Standort Vanderbijlpark hat man sich wegen Bloemfonteins Höhe (1700 m ü. M.) entschieden.

«Morgens können die Spieler sieben Kilometer den Vaal entlangjoggen, ohne unser Areal zu verlassen», sagt Pravin Semnarayan vom Hotelmanagement. Um die weiten Distanzen zwischen den Gebäuden auf dem Areal zu überwinden, stehen Golf-Carts und ein Shuttleservice bereit. Für die Journalisten, die in hölzernen Safarihäusern auf Stelzen neben dem Hotel untergebracht werden, seien zudem bereits Velos organisiert worden.

In Sachen Verpflegung für die Kicker haben die Schweizer genaue Wünsche bei Semnarayan angemeldet. «Wir könnten hier Fleisch von Kudu und Springbock servieren, aber die Mannschaft wird ­ihren eigenen Koch mitbringen.» Dieser ist gleich nach der Gruppen-Auslosung angereist, um die Infrastruktur zu inspizieren.

Alle Delegationsmitglieder erhalten einen Dauereintritt zu den vielen im Emerald Resort angebotenen Freizeitaktivitäten. Architektonisch imitieren die Gebäude des Arrangements jeweils ­unterschiedliche afrikanische Baustile, von kapholländisch bis ägyptisch. Sogar eine kurze Safari könnten die Spieler auf dem Gelände unternehmen: In der umzäunten Animal World sind Löwen, Paviane und Nashörner zu sehen. Ein wenig wirkt das wie Disneyland. 

Diese Anlagen werden auch für Tagesbesucher geöffnet bleiben, wenn die Schweizer Nati da ist, aber für deren Schutz wird allein das «Emerald» insgesamt 43 Sicherheitskräfte auf dem sieben Quadratkilometer grossen Areal einsetzen. Auf dem Fluss Vaal soll zudem die Wasserschutzpolizei ständig mit Booten patrouillieren. «Die Fifa hat diese Massnahmen eng mit den südafrikanischen Sicherheitskräften abgestimmt», so de Caires. «Die Polizisten in Vanderbijlpark sind bereits sehr enthusiastisch über den Besuch aus der Schweiz.»

Der Aussenpool direkt am Hotel würde übrigens ebenfalls zur Verfügung stehen, aber im südafrikanischen Winter, der während der WM herrscht, kann es empfindlich kalt werden. «Vor zwei Jahren gab es im Juni Frost. Wir hatten vor der Lobby schneeweissen Rasen», erinnert sich Thankful Tsakatsa, der gerade die Poolbar auf Hochglanz poliert. «Der Pool war gefroren. Aber die Schweizer sind ja Kälte gewohnt.»

Ein Standardzimmer im «Emerald» kostet umgerechnet rund 225 Franken pro Nacht. Die Schweizer mieten alle 46 Einzelzimmer, die aber je mit zwei Betten ausgerüstet sind, sowie 28 Doppelzimmer. Ausserdem die beiden Luxussuiten «Masai» und «Etosha». In einer der beiden wird Ottmar Hitzfeld wohnen.

Auf der Veranda des «Emerald»  herrscht bereits jetzt  Fussballstimmung. Eine Gruppe südafrikanischer Manager nimmt hier gerade einen Sundowner – einen Feierabenddrink –, einige von ihnen tragen ein Fussballtrikot. Freitags ist das so üblich in Südafrika, am Tag der WM-Auslosung erst recht.

Nthabi Nkosi erinnert sich noch, wie sie gejubelt haben, als Fifa-Boss Sepp Blatter vor fünf Jahren Südafrika zum WM-Ausrichter erklärte. Fast geweint hätten sie vor Freude. Seither ist der Schweizer in Südafrika ein Idol. «Den Schweizern werden wir zeigen, wie man Fussball zelebriert», sagt Mbesuma Masakasaka. Dann springt er auf, wuchtet seinen Stuhl in die Höhe und stimmt den Song «Shosholoza» an. «So geht Fussball in Südafrika.»

 

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