«DSDS» Soll Marco Schreyl ersetzt werden?

Samstag für Samstag verlässt ein Kandidat die Castingshow «Deutschland sucht den Superstar». Und Samstag für Samstag wird die Kritik an Moderator Marco Schreyl lauter. Auch er ist mittlerweile ein Wackelkandidat - und nicht nur für die Zuschauer: Offenbar ist auch der Sender nicht mehr zufrieden mit ihm und sucht bereits nach einer Nachfolgerin.
Marco Schreyls Sprüche kommen nicht bei allen gut an.
© RTL Marco Schreyls Sprüche kommen nicht bei allen gut an.

Ganz zufrieden scheint der TV-Sender RTL mit der Leistung von Marco Schreyl, 37, wohl nicht mehr zu sein: Der Moderator steht wöchentlich bei «Deutschland sucht den Superstar» auf der Bühne - und sorgt mit seinen derben Sprüchen für Missmut, weiss Bild.de. Als ihm Sarah Engels Gotti am Samstag zwei Glückskugeln in die Hand drückte, die scheinbar an Hoden erinnerten, meinte er kichernd: «Damit gehe ich immer besonders vorsichtig um.» 

Und es ist nicht das erste Mal, dass Schreyls Sprüche unter die Gürtellinie gehen. Den ausgeschiedenen Sebastian wollte er aufklären, als Pietro einmal «Dick» verstand, antwortete Schreyl: «Nein, Gig. G-I-G. Mit dem anderen kenne ich mich aus.»

Obwohl Marco Schreyl für eine RTL-Sprecherin zu den «profiliertesten Moderatoren im deutschen Fernsehen» gehört, hat auch sie wenig Verständnis für seine gewollt zweideutigen Anspielungen vor dem überwiegend jungen Publikum: «Es sind Live-Sendungen, da können im Gespräch Situationen entstehen, wo man über Geschmack streiten kann», meint sie verhalten. Doch fernab der Kamera fällt für die Moderation der nächsten Castingshow-Staffel immer häufer der Name von Michelle Hunziker. 

Während Schreyls Management seine Sprüche als «Spass» abtun, schrieb der deutsche Mediendienst dwdl am Sonntag: «Schreyl hat nie die grosse Schlagzeile für seine Homosexualität gesucht - umgekehrt aber auch kein Geheimnis daraus gemacht. Wer sich die letzten Staffeln anschaut, wird immer wieder gezielte Anspielungen Schreyls entdecken - die von ihm spürbar mit fast diebischer Freude untergebracht wurden.»

 Alles zu «Deutschland sucht den Superstar» finden Sie im Dossier auf SI online.

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