«Chispi»-Ball Tanz für kranke Kinder

Sein Geld sinnvoll investieren? Für das Kinderspital spenden!
Anna Maier und Bernhard Russi
Anna Maier und Bernhard Russi

Der Crash der Finanzmärkte war am vierten Kispi-Ball das grosse Thema. Kinderspital- Direktor Felix Sennhauser schlüpfte in seiner Rede vor 600 Gästen in die Rolle eines Anlageberaters: «Investieren Sie in Kinder und Jugendliche», empfahl er.

«Das ist eine sinnvolle und verlässliche Alternative zur Spekulation an der Börse.» Die Begründung des Pädiaters sorgte für stehende Ovationen: «Hundert Prozent der Gelder kommen den Kindern zugute. Da gibt es keine Bonus-Zahlungen.»

Mit dem Ball-Erlös von 506 000 Franken wird sich das Kispi einen Durchflusszytometer anschaffen. Felix Niggli, Abteilungsleiter für Krebserkrankungen: «Schon innert 14 Tagen nach Start einer Leukämiebehandlung können wir einen Rückgang der Leukämiezellen erkennen.»

Das heisst: bessere Heilungschancen. Trotz Finanztrubel war das auch für Unternehmerin Carolina Müller-Möhl ein Grund zum Kommen: «Eigentlich bin ich nicht in Ball-Laune. Aber wenn ich zu Hause bleibe, hilft das den kranken Kindern auch nicht.»


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