Lady Gaga «Telephone» ist zu heiss für MTV

Lady Gagas neuster Clip zur Single «Telephone» ist dem Musiksender MTV zu heiss: In Deutschland soll das Video nicht gezeigt werden.

[reference:nid=30696;] Sängerin Lady Gaga, 23, zieht für ihren neusten Clip zur Single «Telephone» alle Register: Kraftausdrücke, Brutalität und Lesbenküsse - zu viel für den deutschen Musiksender MTV. Dieser weigert sich laut RP online das neunminütige Video auszustrahlen.

 

Im Clip wird Lady Gaga nur mit Klebstreifen über den Brüsten ins Gefängnis gesteckt, küsst weibliche Mithäftlinge und wird dann von niemand Geringerem als R'n'B-Star Beyoncé, 29, aus dem Knast gerettet. Im «Pussy Wagon», bekannt aus Quentin Tarantinos Film «Kill Bill», fliehen die beiden Sängerinnen, um in der nächsten Bar einen aufdringlichen Macho zu vergiften - ganz im Stil von «Thelma & Louise».

Für die extrovertiere Lady Gaga ist MTVs Zensur nicht die erste: Bereits ihr Video zu «Paparazzi» durfte in Ländern wie Grossbritannien erst spätabends und nachts gezeigt werden. Zu schaden scheint der neuste Coup von Produzent Jonas Ǻkerlund der Sängerin aber nicht, denn die Schlagzeilen sind ihr sicher: So wird der neunminütige Film mit den Gruppen-Choreographien und den erzählerischen Passagen ohne Musik in Blogger- und Journalistenkreisen gar als Nachfolger von Michael Jacksons Meisterwerk «Thriller» gehandelt. Auf Youtube hat der unzensierte Clip bereits über 19 Millionen Klicks.


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