«ESC 2011» Unnützes Wissen über den Song Contest

Erstmals seit fünf Jahren mischt eine Schweizerin wieder im «ESC»-Finale: Anna Rossinelli kämpft mit dem Song «In Love For A While» um den Sieg. Ihre deutsche Konkurrentin Lena Meyer-Landrut versucht, den Titel zu verteidigen - und ist damit nicht die einzige in der Geschichte des «Eurovision Song Contest». Wer bereits mehrmals antrat und wer statistisch gesehen am Samstag die grössten Chancen hat - SI online hat die witzigsten Fakten für Sie zusammengetragen.
Unnützes Wissen über den Song Contest
© Dukas / Eurovision.tv

Unnützes Wissen über den Song Contest

  • Mehr als 1000 Songs wurden bisher vorgetragen - darunter auch die 55 Siegersongs.
  • Das tausendste Lied war von Brian Kennedy: 2006 sang er «Every Song Is A Cry For Love» und belegte damit den zehnten Platz.
  • «T'en Vas Pas» sang die Israelin Esther Ofarim 1963. Sie vertrat die Schweiz und performte den hundertsten Song der Geschichte des «Eurovision Song Contests». Ofarim belegten damit Platz zwei.
  • Der irische Musiker Johnny Logan heimste die meisten Siege ein: Ganze drei Mal gewann er den «Eurovision Song Contest»: 1980 und 1987 stand er selbst auf der Bühne («What's Another Year» und «Hold Me Now») und siegte, 1992 schrieb er das Gewinner-Stück «Why Me», das Linda Martin sang. Übrigens: Für sie komponierte er 1984 schon «Terminal 3», womit sie Zweite wurde.
  • Das Zero-Points-Debakel traf Norwegen bisher viel stärker als die Schweiz: Zehn Mal belegten die Norweger bereits den letzten Rang (1963, 1969, 1974, 1976, 1978, 1981, 1990, 1997, 2001 und 2004). Kleiner Trost: 1985, 1995 und 2009 gewannen sie den «ESC».
  • Der deutsche Komponist Ralph Siegel schrieb 18 Lieder für den Wettbewerb. Darunter auch «If We All Give A Little», das von der Schweizer Band six4one performt wurde. Der gewünschte Erfolg damit blieb allerdings aus: six4one belegte den 17. Platz (2006).
  • Singen Künstler einen englischen Titel, stehen die Chancen auf den Sieg gemäss Statistik gut: Englische Lieder gewannen bereits 22 Mal, französische 14 Mal. Gleichauf liegen holländische und hebräische Songs: Beide gewannen drei Mal.
  • 1974 holten ABBA die «ESC»-Trophäe nach Schweden. Bis heute sind sie die erfolgreichsten Gewinner.
  • «Nel Blu Di Pinto Di Blu» ist der meist gecoverte «ESC»-Song. Dean Martin, Cliff Richard und David Bowie sangen das Lied von Domenico Mudgno nach, allerdings mit dem Titel «Volare».
  • Die Deutsche Lena Meyer-Landrut ist nicht die erste, die versucht den Titel zu verteidigen: Die Schweizerin Lys Assia trat nach ihrem Sieg beim allerersten Grand Prix im Jahr danach wieder an (1957) - leider erfolglos: Sie wurde Vorletzte. Schlimmer traf es die Niederländerin Corry Brokken. 1957 belegte sie Platz eins, im Folgejahr den letzten Rang.
  • Deutschland verpasste kaum eine Ausgabe des «Eurovision Song Contest». Die Deutschen sind Spitzenreiter in der Anzahl der Teilnahmen.

Alle Informationen zu Anna Rossinelli und dem «Eurovision Song Contest» finden Sie im Dossier auf SI online.

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