Urs Rohner «Unsere deutschen Mitarbeiter müssen sich keine blöden Sprüche anhören»

Im Rahmen des «cash Powertalk» im Baur au Lac hatte die Schweizer Illustrierte Gelegenheit, dem Credit-Suisse-Vize Urs Rohner drei Fragen zu stellen.
Urs Rohner, Vizepräsident der Credit Suisse (l.) mit SI-Redaktor Marcel Huwyler
© Dick Vredenbregt Urs Rohner, Vizepräsident der Credit Suisse (l.) mit SI-Redaktor Marcel Huwyler

SI: Herr Rohner, leiden die deutschen CS-Banker in der Schweiz unter der Datenklau-Affäre?
Urs Rohner: Nein, wir haben eine sehr robuste und solide CS-Kultur. Bei uns arbeiten Leute aus rund 70 Ländern; mir ist nicht aufgefallen, dass deutsche Mitarbeiter sich jetzt blöde Sprüche anhören müssen.

Haben Sie die Sicherheitsmassnahmen in der CS nun zusätzlich verschärft?
Wir sprechen in der Öffentlichkeit nicht darüber, wie wir die Daten der Kunden schützen. Nur soviel: Grundsätzlich haben wir nichts geändert.

Sie kommen vom WEF Davos. Müde?
Natürlich ist Davos intensiv, aber das ist es in unserer Branche immer. Ich hatte in drei Tagen 25 Meetings, man kann aber nie genau sagen, ob ein Treffen nun sozialer oder geschäftlicher Natur ist. Genau diese Vermischung macht das Wef ja so interessant.

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