«DSDS» Vanessa rechnet mit dem Sender ab

Vanessa Krasniqi redet Tacheles: Die ausgeschiedene «Deutschland sucht den Superstar»-Kandidatin übt heftige Kritik an dem RTL-Format. Sie fordert zukünftig eine Frauenquote und Mitspracherecht der Jury.
Vanessa Krasniqi erhebt nach ihrem Aus Vorwürfe gegen das Sendekonzept von «DSDS».
© RTL Vanessa Krasniqi erhebt nach ihrem Aus Vorwürfe gegen das Sendekonzept von «DSDS».

Für Vanessa Krasniqi ist klar: Ihr Ausscheiden bei «Deutschland sucht den Superstar» hängt damit zusammen, dass sie keine spektakuläre Lebensgeschichte zu erzählen hat. In der heutigen «Bild»-Zeitung äussert sich die 17-jährige Kandidatin zum ersten Mal über ihr Aus in der Castingsendung: «Für die Zuschauer zählt nur noch die Geschichte. Nicht, ob jemand auch singen kann.»

Weiter kritisiert das Stimmwunder, dass es in der Sendung schon lange nicht mehr um Musik und Gesangstalent gehe. Denn obwohl sie als eine der hoffnungsvollsten Talente galt, kam sie in der Show vom vergangenen Samstag nicht weiter. Das liegt ihrer Meinung nach an einem weiteren Kritierium: «Mädchen haben sowieso keine Chance, weil die kleinen Mädels zu Hause immer nur für die Jungs anrufen.» Daher fordert Vanessa, dass zukünftig auch die Jury mitbestimmen soll, wer weiter kommt. Die seien schliesslich die wahren Musikexperten.

Sie selbst hat aber erst einmal genug von dem Casting-Zirkus. Obwohl schon über 35'000 Fans auf Facebook ihre Rückkehr fordern und die Schuld an Vanessas Ausscheiden der Fehlmoderation von Marco Schreyl zuschreiben, will die Sängerin nicht mehr in der Castingshow antreten. Nicht mal dann, wenn sie tatsächlich eine zweite Chance bekäme.

Alles zu «Deutschland sucht den Superstar» finden Sie im Dossier von SI online.

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