Echo 2012 Viele Trophäen, eine Knutscherei & ein Babybauch

Udo Lindenberg und Rammstein haben gleich zwei Preise eingeheimst. Aufsehen erregten an der Echo-Verleihung vom Donnerstagabend aber andere - allen voran die Rüppelrapper. Sido, weil er sich seinen Preis in den Schritt hielt. Bushido, weil sich unter dem Kleid seiner Freundin eine deutliche Wölbung abzeichnete.

Sie waren das grosse Tuschelthema auf dem violetten Teppich. Als sich Bushido und Anna-Maria Lagerblom an der Echo-Verleihung in Berlin strahlend den anwesenden Fotografen präsentierten, war es unübersehbar: Unter dem schwarzen Glitzerkleid der kleinen Schwester von Sarah Connor zeichnete sich eine deutliche Wölbung ab. Bekommen die beiden etwa ein Baby? Darauf angesprochen, meinte der Rapper lediglich: «Kein Kommentar.» Immerhin fügte er noch an: «Uns geht es sehr gut.»

Redseliger zeigte er sich später auf der Bühne: Zusammen mit seinem Musikerkumpel Sido  wurde er mit dem Echo für das Video von «So mache ich es» ausgezeichnet. Bushido nutzte die Gelegenheit für eine Retourkutsche an Peter Maffay, der nach dem Bambi-Eklat die Zusammenarbeit mit dem Rüppelrapper beendet hatte. «Wir sind politisch inkorrekt! Auf Wiedersehen Peter Maffay! Yo!», pöbelte Bushido. Sido setzte noch einen oben drauf: Er posierte mit seiner Trophäe als Phallus.

Eine vulgäre Show-Einlage gab es auch vom Moderatorinnen-Duo. «Es ist eine 20.15-Uhr-Sendung - was soll da passieren?» fragte Barbara Schöneberger und beantwortete die Frage gleich selbst: Sie tauschte mit Kollegin Ina Müller einen langen, intensiven Kuss auf der Bühne aus - ähnlich wie 2003 bei Madonna und Britney Spears bei den MTV Video Music Awards.

Zu den Siegern des Abends gehörte Udo Lindenberg. Der Altmeister heimste gleich zwei Echos ein: einmal als bester Künstler Pop/Rock National, ein anderes Mal für seine DVD-Produktion «MTV Unplugged - Live aus dem Hotel Atlantic». «Der totale Hammer», freute er sich bei der Preisübergabe, musste aber gleich wieder für ein Konzert verschwinden.

Ebenfalls zwei Trophäen gingen an Rammstein, sie wurden zum erfolgreichsten nationalen Act im Ausland und als beste Alternative-Band gekürt. Marilyn Manson übergab der deutschen Formation den Preis und outete sich als «Rrrrammstein»-Fan.

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