«SwissDinner» Vor 1. Sendung: Profi-Koch wetzt die Messer

Am Samstagabend startet auf TeleZüri die Show «SwissDinner» – das Nachfolgeformat von «SwissDate». Ein kritisches Auge auf die Künste der Hobbyköche hat der Profi Erik Haemmerli. SI online sprach mit ihm über Patzer, Höhenflüge und Träume.

Vier Hobbyköche wollen es ab Samstagabend wissen. In «SwissDinner – Das grosse Messerwetzen», der neuen Show auf TeleZüri, möchten Sarah, Dani, Natasa und Patrick beweisen, wer die Kochlöffel besser schwingen kann. «SwissDinner», der Nachfolger von «SwissDate», ist zwar an «Das perfekte Promi-Dinner» auf Vox angelehnt. Doch der Unterschied besteht darin, dass jeder Kandidat ein Menü einreicht und dann per Los entschieden wird, wer was kochen darf. Was dabei herauskommt? «Von sehr gut bis Sünde und Schande», kommentiert Spitzenkoch Eric Haemmerli die kulinarischen Künste.

Haemmerli, der im Zürcher Bederhof das Zepter in der Hand hat, begleitet die Laien, gibt Tipps, leistet moralische Unterstützung und spart nicht mit Kritik. Gegenüber SI online verrät der 43-Jährige, wann ihm die Haare zu Berge standen: «Ein Kandidat hat ein Lammfilet samt Kruste mariniert. Ein No-Go. Die Kruste kommt erst nach dem Marinieren aufs Fleisch.» Dafür begeisterte ihn die kalte Lasagne mit Krustentieren. «Ein absoluter Welthit», gesteht er neidlos.

Damit ein Hobby-Koch in der Küche nicht versagt, muss er auf drei Dinge achten, weiss Haemmerli. «1. Gute und scharfe Messer, 2. aufräumen und 3. immer und immer wieder kochen.» Übung sei das Wichtigste. Da das Auge mitisst, rät er bei der Dekoration schliesslich, sich auf ein Minimum zu reduzieren. «Peterli und Tomatenschnitz sind aber in jedem Fall Tabu. Der Grundsatz lautet hier: Der Tellerrand gehört dem Gast.»

Für Haemmerli ist es nicht das erste Mal, dass er vor der Kamera steht. Er wirkte bereits in einem Dokumentarfilm seines Bruders Thomas mit – «Sieben Mulden und eine Leiche» (2008). «Das weckte in mir auch die Lust auf mehr. Als ich von ‹SwissDinner› gehört wurde, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich bewarb mich, durchlief die Castings und wurde schliesslich genommen.» Genug hat er aber noch nicht und scherzt: «Sollte ein Angebot für eine weitere Kochshow kommen, auch aus Deutschland, sage ich nicht Nein.»

Auch interessant