Grammy 2013 «We Are Young» ist der beste Song des Jahres

Die amerikanische Musikindustrie vergab am Sonntag den wichtigsten Preis des Jahres: den Grammy-Award. SI online hat die Gewinner und die Fotos des Abends für Sie zusammengefasst.

Die New Yorker Indierockband fun. ist mit dem Grammy für den besten Song des Jahres ausgezeichnet worden. Die Gruppe um Sänger Nate Ruess erhielt den begehrten US-Musikpreis am Sonntagabend Ortszeit in Los Angeles für ihren Hit «We Are Young». fun. setzte sich in der Kategorie gegen Ed Sheeran («The A Team»), Miguel («Adorn»), Carla Rae Jepsen («Call Me Maybe») und Kelly Clarkson («Stronger») durch.

Ruess und seine fun.-Bandkollegen Andrew Dost und Jack Antonoff gehörten mit sechs Nominierungen zu den Favoriten bei den diesjährigen Grammys. Ebenfalls sechsmal nominiert waren die Rapper Jay-Z und Kanye West, der R'n'B-Musiker Frank Ocean, die britische Folkrockband Mumford & Sons sowie das musikalische Multitalent Dan Auerbach vom Bluesrockduo The Black Keys. 

DIE FRAUEN DES ABENDS
Die 55. Verleihung der Grammys in Los Angeles begann mit einem Auftritt der Countrysängerin Taylor Swift. Zu den ersten Gewinnern des begehrten US-Musikpreises gehörte auch die britische Sängerin Adele, die für «Set Fire to the Rain» mit dem Preis für die Beste Pop-Solodarbietung ausgezeichnet wurde.

Damit setzte sich die 24-Jährige unter anderem gegen Carla Rae Jepsen («Call Me Maybe») durch. Im vergangenen Jahr hatte Adele bei den Grammys sechs Trophäen abgeräumt.

TIMBERLAKES RETRO-COMEBACK
Ganz in Schwarz und Weiss hat der Sänger Justin Timberlake bei der Grammy-Verleihung ein umjubeltes Comeback gegeben. In schwarzem Anzug mit Fliege und Haartolle sang Timberlake bei der Preisverleihung seinen im Januar überraschend veröffentlichten Song «Suit & Tie».

Sogar die Liveübertragung wechselte kurzzeitig auf schwarz-weiss. Auch Rapper Jay-Z kam auf die Bühne, um gemeinsam mit Timberlake aufzutreten.

Im Anschluss sang Timberlake noch einen zweiten neuen Song, bei dem er von einem Orchester begleitet wurde. Der 32-Jährige hatte sich in den vergangenen Jahren fast ausschliesslich auf seine Schauspielkarriere konzentriert und war zuletzt vor vier Jahren bei den wichtigsten internationalen Musikpreisen aufgetreten.

DIE WICHTIGSTEN GEWINNER

  • Album des Jahres: «Babel» - Mumford & Sons
  • Single des Jahres: «Somebody That I Used to Know» - Gotye Feat. Kimbra
  • Song des Jahres: «We Are Young» - fun.
  • Bester Newcomer: fun.
  • Beste Pop-Solo-Darbietung: «Set Fire to the Rain (live)» - Adele
  • Bestes Pop-Duo: «Somebody That I Used to Know» - Gotye feat. Kimbra
  • Bestes Alternativ-Album: «Making Mirrors» - Gotye
  • Beste R'n'B-Darbietung: «Climax» - Usher
  • Beste traditionelle R'n'B-Darbietung: «Love on Top» - Beyoncé
  • Bester R'n'B-Song: «Adordn» - Miguel Pimentel
  • Bestes zeitgemässes Urban-Album: «Channel Orange» - Frank Ocean
  • Bestes R'n'B-Album: «Black Radio» - Robert Glasper Experiment
  • Beste Rap-Darbietung: «Ni**as in Paris» - Jay-Z & Kanye West
  • Bester Rap-Song-Kollaboration: «No Church in the Wild» - Jay-Z & Kanye West feat. Frank Ocean & The Dream
  • Bester Rap-Song «Ni**as In Paris» - Jay-Z & Kanye West
  • Bestes Rap-Album: «Take Care» - Drake
  • Bestes Pop-Album: «Stronger» - Kelly Clarkson
  • Beste Rock-Darbietung: «Lonely Boy» - The Black Keys
  • Bestes Rock-Album: «El Camino» - The Black Keys
  • Bestes Rap-Album: «Take Care» - Drake
  • Beste Country-Solo-Darbietung: «Blown Away» - Carrie Underwood
  • Beste Country-Gruppen-Darbietung: «Pontoon» - Little Big Town
  • Bestes Country-Album: «Uncaged» - Zac Brown Band

 

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