ESC 2012 Wer gewinnt die Freakshow?

Zwar ohne Schweizer Beteiligung, aber unterhaltsam ist er allemal, der Final des Eurovision Song Contest 2012: Am Samstagabend mit viel nackter Haut, falschen Tönen, grossen Frisuren und kecken Grossmüttern.
Den Einzug ins Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest hat die Schweiz verpasst. Dennoch lohnt es sich, sich die Show im Fernsehen anzuschauen.
© via ESC.com Den Einzug ins Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest hat die Schweiz verpasst. Dennoch lohnt es sich, sich die Show im Fernsehen anzuschauen.

Repräsentanten 26 europäischer Länder singen am Samstagabend um den Sieg des 57. Eurovision Song Contests. Die Formationen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien, Spanien und Gastgeber Aserbaidschan sind bereits dafür qualifiziert, aus beiden Halbfinals kommen die zehn besten dazu: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Zypern, Dänemark, Estland, Mazedonien, Griechenland, Ungarnd, Island, Irland, Lithauen, Malta, Moldawien, Norwegen, Rumänien, Russland, Serbien, Schweden, Türkei, Ukraine.

Zu den Favoriten gehören laut verschiedensten Medien Loreen aus Schweden, der estnische Sänger Ott Leplan, die Ukrainiern Gaitana oder die Italienerin Nina Zilli. Auffalllend ist die grosse Anzahl Frauenstimmen: Zwölf Solosängerinnen plus einige Sängerinnen in grösseren Formationen treten im Finale an. Die auffälligsten sind natürlich die russischen Omas von Buranovskiye Babushki. Nebst dem Televoting wird eine fünfköpfige nationale Jury zu 50 Prozent an der Punktvergabe beiteiligt sein.

Nach der letztjährigen Finalteilnahme von Anna Rossinelli hat die Schweiz dieses Jahr den Einzug in die grosse Schlusshow mit Sinplus nicht geschafft. Ein Blick zurück auf die vergangenen 56 Jahre - darunter Céline Dions Sieg für die Schweiz 1988 in Dublin - tut gut! Zu sehen heute Abend vor dem grossen Finale.

Samstag, 26. Mai 2012, ab 20.10 auf SF 1: Eurovision Song Contest 2012, Countdown mit Rückblick und internationales Finale aus Baku/ Aserbaidschan.

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