Xenia Tchoumitcheva Xenia packt aus

Xenia Tchoumitcheva sagt, warum sie ihrem Italiener den Laufpass gab und verrät weitere neun Geheimnisse.

Sie zieht es vor, nicht auf jede Frage zu antworten. Wenn Xenia Tchoumitcheva, 21, eine Frage unnötig findet, schweigt die erfolgreichste Vize-Miss aller Zeiten. Und lächelt dabei kühl – ganz Diva. Während des Foto­shootings im Airside Center, dem Shoppingbereich des Flughafens Zürich, ist jedoch alles ganz anders.

Die Tessinerin mit russischen Wurzeln ist in Plauderstimmung. Sie lüftet das Geheimnis um ihre Affäre mit einem Italiener, die sie soeben beendet hat. «Er lebt in London, wir haben uns dreimal gesehen, es hat nicht funktioniert.» Grund der Trennung? «Er war ­eifersüchtig. Grundlos!» Dann erzählt sie von ihrem romantischsten Moment, dem ersten Kuss, ihrem Talisman und Lieblingsort.

Ihr erster Kuss
Ich war 14 oder 15. Es war Sommer, und es regnete in Strömen. M. war ein lateinamerikanischer Schulkollege, der mich schon lange um einen Kuss gebeten hatte. Er war süss. Wir rannten durch den Regen zu meinem Bus, und kurz bevor die Tür aufging und ich hineinsprang, küssten wir uns.

So wird Xenia von Freunden genannt
Es scheint, als hätten sich die Leute untereinander abgesprochen. Nach einer gewissen Zeit nennen mich alle nur noch Tschoumi.

Der romantischste Moment
Ich war noch nicht sehr lange mit meinem Freund Nico zusammen, als mir jemand eines Abends während einer Autogrammstunde in Basel plötzlich eine duftende rote Rose unter die Nase hielt. Ich war verdutzt, als ich sah, dass es Nico war. Man muss wissen, dass er in Mailand studierte und nur für diesen Moment nach Basel gefahren war. Nico blieb nur ein paar Minuten und fuhr dann zurück nach Italien. Wie romantisch!

Ihr Talisman
Ein Bettelarmband! Ich habe es gekauft und meine vier besten Freundinnen und Freunde haben mir vier Anhängerchen in Form von einem Dodo, Fisch, Tintenfisch und Pinguin geschenkt. Ich trage es praktisch immer – ausser an Shootings.

Ihr Lieblingsort?
Ein Sommertag auf dem Lago di Lugano ist fantastico. Die Sonne scheint, das Boot von Freunden schaukelt auf dem Wasser, und ich geniesse die Ruhe und Stille. Bellissimo!

Der traurigster ­Moment
Mit meiner Grossmutter Swetlana verband mich ein inniges Ver­hältnis. Sie war stolz auf mich. Als sie 2007 in der Ukraine starb, war ich sehr traurig. Ich bin deshalb auch wieder von Zürich zurück nach Lugano gezogen, um bei meiner Mutter zu sein.

Diese Frauen bewundert sie
Ich wäre gerne so elegant und stilsicher wie Audrey Hepburn, intelligent wie Michelle Obama und stark und selbstbewusst wie Madonna. Und ich hätte gerne einen trainierten Körper wie das brasilianische Topmodel Gisele Bündchen.

Deshalb ist es schwierig mit der Liebe
Männer wollen mich oft kontrollieren. Das passierte auch kürzlich – mit einem Neapolitaner in London Wir hatten eine kleine Affäre, die ich soeben beendet habe. Er wurde eifersüchtig, weil sich im Restaurant andere Männer nach mir umdrehten. Es kann nicht sein, dass ich mich mit einem Tschador verhüllen muss. Ich bin treu und heische nicht nach Aufmerksamkeit. Auf Bestätigung bin ich nicht aus, schöne Frauen kriegen die automatisch. Was ich mir wünsche, ist eine gleich­berechtigte Partnerschaft, in der ich geliebt und nicht als Trophäe betrachtet werde.

Welchen Mann findet sie sexy
Der australische Schauspieler Julian McMahon sieht nicht nur sexy aus, er hat auch eine tolle ­Ausstrahlung. Wenn er in der Serie «Nip/Tuck» den Schönheits­chirurgen Dr. Christian Troy spielt, bin ich hin und weg.

Auf diesen Sportler fuhr sie als Teenie ab
Ich wohnte im gleichen Wohnblock in Lugano wie der jurassische Eishockeyspieler Julien Vauclair, der heute wieder bei Lugano spielt. Gemeinsam mit einer Freundin foto­grafierte ich Julien, wenn er auf dem Balkon sünnelete. Wir fanden ihn süss. Storie da bambine!

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