Marianne Sägebrecht Zehn Dinge, die ich unbedingt tun muss

Marianne Sägebrecht, 64, arbeitet als Schauspielerin («Out of Rosenheim»), Kabarettistin und Autorin. Sie lebt am Starnberger See (D) – mit vier Katzen und einem Pferd, hat eine Tochter und ist geschieden. Vom 16. bis 18. April tritt sie in der Schweiz auf.
Marianne Sägebrecht freut sich darauf, ihrem Garten nach den langen Wintertagen wieder auf die Beine zu helfen.
© Agency People Image Marianne Sägebrecht freut sich darauf, ihrem Garten nach den langen Wintertagen wieder auf die Beine zu helfen.

1. Meinem Garten auf die Beine helfen
Nach den langen Wintertagen freue ich mich darauf, zu harken, zu pflanzen, zu säen und eine Kräuterspirale anzulegen.

2. Frühjahrsputz machen
Ausserdem muss ich Wände streichen, neue Vorhänge anbringen und alte Papiere entsorgen.

3. Entschlacken
Auch mein Körper hat einen Frühjahrsputz nötig – eine Reinigungswoche mit selbst gebrauten Kräutertees und Gemüsesuppen, abwechslungsweise mit einer Schrotkur (alte Semmeln und Weissweinschorle). Kombinieren werde ich das Ganze mit Meditation, Gebeten und seelischen Aufräumarbeiten.

4. Meine Englischkenntnisse auffrischen,
um den Text meiner neuen Kinofilm-Hauptrolle zu lernen – die mir auf den barocken Leib geschrieben ist.

5. Vorsorgen
Mein Gesundheitscheck ist wieder fällig. Einmal im Jahr lasse ich mich mir, meiner Familie und meinen tierischen Mitbewohnern zuliebe gründlich durchchecken.

6. Meinen Minirenten-Antrag ausfüllen
Die dazu nötigen Papiere muss ich zwar erst zusammensuchen, doch am 27. August ist es so weit: Ich werde 65 Jahre alt … Und wenn der Schöpfer es erlaubt, werde ich bis zu meinem letzten Atemzug weiter werkeln und kreieren.

7. Freundschaften pflegen
Vor allem die zu meinen Nachbarn. An guter Nachbarschaft will gearbeitet werden, damit sie nicht ermattet.

8. Endlich den Rheinfall sehen
Da mich die Lesetour mit meinem neusten Buch «Meine Jahreszeiten» in die Schweiz führt, werde ich mir dieses Naturereignis nicht entgehen lassen.

9. Mein Abenteuerprojekt vorantreiben
Gerne würde ich einen Dokumentarfilm über Surinam drehen. Dafür muss ich unbedingt eine Filmemacherin sehen und Reisevorbereitungen treffen – und finanzielle Unterstützung suchen.

10. Geistig wach bleiben,
alle Ereignisse in der Welt verfolgen, Toleranz üben, Erfahrungen sammeln, Freundschaften und Familienbande halten und ehren. Dem Himmel immer wieder für jeden geschenkten Tag danken. Carpe diem.

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