Kurt Aeschbacher Zehn Dinge, die ich unbedingt tun muss

Kurt Aeschbacher, 60, lebt allein in seiner Zürcher Wohnung. Er startete seine TV-Karriere 1981 beim Schweizer Fernsehen. Seit 2001 ist er einmal pro Woche Gastgeber der Latenight-Talkshow «Aeschbacher» auf SF 1. «Diä Sändig, womä niä numä us Längwili luägt!» wurde schon über 400 Mal ausgestrahlt.
 Kurt Aeschbacher möchte gerne wissen, was sein Labrador über ihn denkt.
© SF / Merly Knörle Kurt Aeschbacher möchte gerne wissen, was sein Labrador über ihn denkt.

1. Ausnahmsweise vor 2 Uhr morgens ins Bett gehen
Jeden Morgen, wenn ich nur schwer aus den Federn komme, verwünsche ich mich. Aber die besten Ideen kommen mir einfach immer erst nach Mitternacht - wie diese Zeilen übrigens auch.

2. Vom Zehn-Meter-Brett springen
Da ich nicht mal vom Bassin-Rand aus einen anständigen «Köpfler» schaffe, muss ich immer ganz tussihaft ins Wasser steigen. Darum möchte ich endlich mal den Mut aufbringen, vom Zehn-Meter-Brett einen Salto zu schlagen, um dann elegant wie ein Delfin ins Wasser einzutauchen.

3. Einen Tag lang mein Hund Bomby sein
Klar geht das nicht. Aber ich wüsste nur zu gerne, was mein Labrador über mich denkt …

4. Kindern eine Zukunft geben
Als Unicef-Botschafter wird mir auf meinen Reisen nach Laos, Mali, Kambodscha oder in den Sudan bewusst, welch grosse Verpflichtung wir gegenüber diesen Kindern haben.

5. Singen wie Caruso
Arien zu schmettern, dass den Zuhörerinnen vor Begeisterung das Herz klopft - davon träume ich. Doch die Aussichten stehen schlecht: Wenn ich unter der Dusche ein paar Töne von mir gebe, zieht mein Hund den Schwanz ein und verdrückt sich.

6. Bäume pflanzen
Nicht die mickrigen Linden, die ich im Garten meines Ferienhauses in Südfrankreich «aufpäppele». Nein, ganze Wälder, die erst dann ihre volle Pracht entfalten, wenn der Gärtner nicht mehr lebt.

7. Kein Lampenfieber mehr haben
Schon bald dreissig Jahre turne ich auf der Bühne rum und mach noch immer vor jedem Auftritt fast in die Hose.

8. Alle Blumen mit Namen kennen
Für mich gibt es kaum etwas Faszinierenderes als die Natur.

9. Ordnung schaffen
Und zwar nicht nur auf meinem Bürotisch - auch auf meinem Compi. Weiss der Teufel, was alles in den Tiefen meiner Bits and Bytes schlummert.

10. Ski fahren gehen
Dreissig Jahre bin ich nicht mehr auf den Brettern gestanden. Diesen Winter nehme ich mir einen geduldigen Skilehrer, der mir das Carven beibringt.

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