Werner Widmer alias Blues Max Zehn Dinge, die ich unbedingt tun muss

Der Komiker Werner Widmer alias Blues Max, 58, wohnt mit seiner Lebenspartnerin Elke, 44, im Zürcher Kreis 5. Er ist Vater von drei Kindern: Mario, 31, Nina, 30, und Rafael, 21. Nach seinen Sommerferien in der Toskana zieht er wieder mit seinem Programm «Endlich Popstar» durch die Schweiz.
«Blues Max» Werner Widmer sorgt sich um die gespeicherten Telefonnummern auf seinem Handy. «Ich muss dringend eines meiner viel­beschäftigten Kinder bitten, nötigen oder bestechen, die auf meinen Computer zu ­kopieren.»
© Geri Born «Blues Max» Werner Widmer sorgt sich um die gespeicherten Telefonnummern auf seinem Handy. «Ich muss dringend eines meiner viel­beschäftigten Kinder bitten, nötigen oder bestechen, die auf meinen Computer zu ­kopieren.»

1. Den Busch bändigen
Der Bambus auf unserer Dachterrasse wuchert wie die Frisur von Howard Carpendale. Ich muss ihn unbedingt zurückbinden, damit der Grill bedienbar bleibt.

2. Hornhaut hobeln
Die Styling-Berater in den Medien mahnen uni­sono: «Frauen schauen auf die Füsse. Ungehobelt bleibt ungeküsst!»

3. Einen Rosamunde-Pilcher-Filmclub gründen
Und dann sonntagabends gemeinsam bangen, seufzen und darauf wetten, wer am Schluss stirbt oder wer wen heiratet.

4. Handynummern kopieren
Ich muss dringend eines meiner viel­beschäftigten Kinder bitten, nötigen oder bestechen, die auf meinem Handy gespeicherten Telefonnummern auf meinen Computer zu ­kopieren. Denn: Sollte ich jetzt das Handy verlieren – Hilfe!

5. Mit Paul abmachen und mit Adrian und Heinz und Cornelia
So ist das halt, wenn man in der Stadt lebt. Freunden begegnet man nur noch, wenn man Termine vereinbart.

6. Martin Suter ansprechen
Wenn er das nächste Mal neben mir in der Migros auf den Traiteur wartet, will ich ihm sagen, was für aufwühlende Hühnerhaut-Sätze er schreibt.

7. Bedienungsanleitungen lesen
Ich besitze ein paar tolle Haushaltsgeräte, mit denen ich jede Menge Spass haben könnte – wenn ich wüsste, wie man sie bedient.

8. Blumen kaufen
In unserer Effizienzgesellschaft sind Blumen ein absolut notwendiger Luxus. Man sollte sie grundlos verschenken – auch an männliche Freunde.

9. Den Rücken strecken
Langsam, aber sicher spüre ich das ewige Gitarrenspielen im Rückgrat. Nun stehen morgendliche Yoga-Übungen auf dem Programm, sonst muss ich bald auf Blockflöte umsteigen.

10. Edles Papier und Tinte besorgen
Ich will Elke, meiner Liebsten, schon lange einen Brief schreiben. Vor allem, um ihr für die köstliche Rüeblitorte zu danken, die sie immer bäckt.

Auch interessant