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Strohige Strähnen und Spliss?

Diese 8 Alltagsfehler trocknen eure Haare aus

Häufiges Styling, falsche Produkte oder die Heizungsluft im Winter sind nur drei Gründe, die unsere Haare stumpf und trocken wirken. Welche Fehler ihr vermeiden könnt, damit euer Haar glänzend bleibt, verraten wir euch hier.

Cute kids playing and posing for the camera, shot on studio background by the beach

Strohige Strähnen statt Traumlocken? Schuld daran müssen nicht immer nur Föhn und Streckeisen sein.

Getty Images

Euer Badezimmer ist überstellt mit Haarmasken, Ölen und Conditioner und trotzdem wirken eure Haare oft trocken und strohig? Damit seid ihr nicht alleine. Denn neben äusseren Einflüssen wie Wetter, Hitzestylings oder aggressiven Pflegeprodukten, gibt es auch eine Menge Ursachen, die das Haar von innen heraus austrocknen. Dann wirkt eure Mähne schnell ungepflegt und kaputt. Aber: Beachtet ihr nur ein paar wenige Dinge im Alltag, steht eurer glänzenden Haarpracht nichts mehr im Wege:

No-Go Nr. 1: Ihr trinkt nicht genug

Täglich sollten wir mindestens zwei Liter Wasser trinken. Tun wir das nicht, kann der Körper die Flüssigkeit auch nicht an unsere Haare weitergeben. Die Folge? Euer Haar wird ganz schön durstig und trocknet aus. Achtet also darauf, dass ihr tagsüber immer eine Wasserflasche bei euch habt, damit ihr zu genügend Flüssigkeit kommt.

No-Go Nr. 2: Ihr ernährt euch nicht ausgewogen

Dass die Ernährung auf unsere Haut und Haare eine massive Einwirkung hat, ist klar. Dennoch wird sie oftmals unterschätzt. Besonders wichtig sind Lebensmittel, die reichlich Omega-3-Fettsäuren enthalten. Aber auch Mineralien und Vitamine sind essentiell für gesundes und starkes Haar.

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No-Go Nr. 3: Ihr vernachlässigt eure Kopfhaut

Für unsere Haare tun wir eine Menge und investieren viel Zeit und Geld in Shampoos, Conditioner und Masken. Unsere Kopfhaut hingegen wird gerne mal vergessen. Dabei ist sie zu einem grossen Teil verantwortlich für die Gesundheit unserer Haare und benötigt viel Pflege. Verwendet deshalb unbedingt auch Produkte, die eure Kopfhaut mit genügend Feuchtigkeit versorgen. Kopfmassagen können zudem helfen, die Durchblutung anzuregen und die Talgproduktion zu fördern.

No-Go Nr. 4: Ihr verwendet die falschen Produkte  

Ihr leidet neben trockenem und stumpfem Haar auch unter juckender Kopfhaut? Dann kann es sein, dass ihr zu aggressive Produkte verwendet. Hier könnte es sich lohnen, auf natürliche Produkte umzusteigen. Im Vergleich zu chemischen Inhaltsstoffen, die meist nur kurzzeitig wirken und das Haar austrocknen können, pflegen Produkte auf natürlicher Basis effektiver und sind besser verträglich. Allerdings solltet ihr euch bei der Umstellung etwas gedulden. Denn der Haarzyklus muss sich erst mal an die neuen Produkte gewöhnen. Erst nach circa drei Monaten könnt ihr wirklich beurteilen, ob ihr einen Unterschied feststellen könnt.

Was für die Pflege gilt, zählt übrigens auch fürs Styling. Denn auch hier könnt ihr so einiges falsch machen. Bei trockenem Haar solltet ihr unbedingt auf Trockenshampoos und Haarsprays mit sehr starkem Halt verzichten. Der Grund: Sie saugen zusätzlich jegliche Spuren von Fett auf und trocknet euer Haar nur noch mehr aus. Besonders von Trockenshampoos solltet ihr am besten ganz die Finger lassen oder diese nur als echte Notfalllösung verwenden.

No-Go Nr. 5: Ihr kämmt euer Haar zu oft

Klar, dass ihr nicht zerzaust und mit unzähligen Knöpfen im Haar aus dem Haus gehen wollt. Zu häufiges Bürsten führt aber dazu, dass das Haar aufgeraut wird und dadurch stumpf und spröde aussieht. Kämmt euer Haar deshalb möglichst sanft und nur wenn nötig. Setzt zudem auf eine hochwertige Bürste aus Naturborsten.

No-Go Nr. 6: Ihr wascht eure Haare zu heiss und zu oft

Auch wenn euch dieser Punkt schwerfällt: Euer Haar solltet ihr höchstens alle zwei bis drei Tage waschen. Setzt ihr es täglich Shampoo und Conditioner aus, werden die schützenden Fette jedes Mal aus dem Haar gespült. Vertraut also auf das Wasch-Credo: So oft wie nötig, so selten wie möglich.

Apropos Haarwäsche: Hier spielt auch die Temperatur eine Rolle. Denn auch zu heisses Wasser kann austrocknen. Wascht daher euer Haar nur mit lauwarmem Wasser. Die ganz Toughen können es auch mit kalten Wasser ausspülen. Dadurch wird die die angeraute Oberfläche geschlossen und geglättet.

No-Go Nr. 7: Ihr setzt euer Haar zu häufig Hitzestylings aus

Dass Föhns, Glätteisen und Lockenstab alles andere als gut eure Haare sind, ist klar. Greift ihr dennoch mal zu diesen Stylingtools, solltet ihr euer Haar richtig auf die Prozedur vorbereiten. Schaumfestiger und Hitzeschutz-Produkte verhindern, dass es austrocknet. Den Föhn solltet ihr etwa 20cm von eurem Kopf weghalten.

No-Go Nr. 8: Ihr pflegt eure Spitzen nicht

Trockene Haare und Spliss gehen oft Hand in Hand. Eure Spitzen brauchen deshalb eine Extraportion Pflege. Haarspülungen, Intensivkuren und Pflegeöle können die Schäden bis in die Spitzen reparieren. Lasst diese am besten über Nacht einwirken, sodass die Inhaltsstoffe richtig ins Haar eindringen können.

Von Nadine Schrick am 21.03.2021
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