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  4. Graue Haare färben: Das gilt es bei der Coloration zu beachten

Schritt für Schritt zurück zur Naturhaarfarbe

Graue Haare überfärben? Dann bitte so

Die ersten grauen Haare bedeuten für viele Frauen Schock. Obwohl die Silbermähne etwas ganz natürliches ist und inzwischen sogar im Trend liegt, wagen viele den Schritt zum Farbpinsel. Wir zeigen, was es braucht, um ein Ergebnis wie frisch vom Coiffeur zu erzielen.

Hispanic mature woman dyeing her hair at home

Nicht jede möchte mit einer grauen Haarpracht leben. 

Getty Images

Eines Tages kommt bei uns allen dieser Tag, an dem wir vor dem Spiegel stehen und uns das erste silberne Haar entgegenfunkelt. Leider wird das Älterwerden – und somit auch ein grauer Schopf – in der Gesellschaft noch immer mit etwas Negativem assoziiert. Kein Wunder also, dass sich viele Frauen vor diesem Moment fürchten. Dennoch holt er uns früher oder später ein.

Und doch hat sich in den letzten Jahren bezüglich des Alterns einiges getan. Positive Aging ist in. Auch im sonst so künstlichen Hollywood gibt es mit Andie MacDowell und Jodie Foster immer mehr selbstbewusste Silberfüchse. Eine Entscheidung, die nicht für alle in Frage kommt. Muss sie auch nicht. Fühlt man sich mit ein wenig Farbe auf dem Kopf wohler, ist das genauso okay. Damit das Resultat am Ende ein natürliches ist, gilt es beim Überfärben – egal ob zu Hause oder beim Coiffeur – ein paar Regeln zu beachten.

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Mit Strähnchen kaschieren 

Euren Schopf würdet ihr als meliert bezeichnen? Dann machen sich bei euch vor allem Strähnen gut. Sanfte Highlights umspielen erste silbernen Haare und zaubern Frische auf den Scheitel. Dazu sind vor allem aschige Töne geeignet. Sie gleichen den Gelbstich des Graus aus.

Eine passende Nuance wählen

Egal ob Strähnchen oder der ganze Kopf: Der Ton sollte immer auf die Naturhaarfarbe abgestimmt sein. Damit das Ergebnis nicht wie ein Helm wirkt, sollte die Coloration nie mehr als zwei Nuancen heller oder dunkler als das Eigenhaar angemischt werden.

Das richtige Produkt anwenden

Graue Haare sind hartnäckig. Nicht jedes Färbemittel schafft es, sie vollständig zu überdecken. Drum unbedingt zu einer dauerhaften Coloration greifen und nicht zur (Intensiv-)Tönung. Bei Letzterem liegt die Deckkraft bei gerade einmal 50 Prozent.

Die Farbe erhalten

Die frisch gefärbte Haarpracht sollte natürlich so lang wie möglich voller Strahlkraft bleiben. Nun heisst es «pflegen, pflegen, pflegen». Spezielle Shampoos, Conditioner und Masken versiegeln die Farbe, Colour Refresher reichert sie nach viel Sonne und Hitzestyling mit neuen Pigmenten an.

Den Ansatz umspielen

Wie immer macht sich bei einem gefärbten Schopf irgendwann ein Ansatz bemerkbar. Für den Übergang zwischen zwei Colorationen bieten sich Ansatzsprays und Root Concealer an. Dabei unbedingt auf den richtigen Ton achten.

Von ken am 18. März 2022 - 07:30 Uhr
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