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«Style Label» Hunkydory

Musik in unseren Ohren

DAS SCHWEDISCHE LABEL HUNKYDORY ZELEBRIERT EINEN ZWANGLOSEN LEBENSSTIL, DRÜCKT SICH DABEI ABER AUCH NICHT UM SEINE VERANTWORTUNG ALS KLEIDERHERSTELLER. 

Alles cool, alles entspannt; das bedeutet Hunkydory. Der Slang-Ausdruck wurde 1971 durch Musiker David Bowie geprägt, der so sein viertes Studioalbum benannte. Die Phrase passt damit ganz wunderbar zur Stockholmer Marke, die 1996 von Ulrika und Christopher Bjercke gegründet wurde. Das Paar lernte sich beim Studium an der Pariser Modeschule Esmod kennen und stieg mit Hunkydory schnell zum Pionier des skandinavischen Stils auf, der damals noch nicht weltweit etabliert war.

Schnörkellose, einfach zu tragende Stücke definieren die Kollektion auch fast zwanzig Jahre später noch. Dass sich die Marke bei der Produktion ihrer Kleider an einen Verhaltenskodex hält – keine Kinderarbeit, ein sicherer Arbeitsplatz, gerechte Entlöhnung –, ist Ehrensache. Bei den Entwürfen liegt der Clou in den Schnitten und in der Gesamt- optik. Die ist immer auf der Höhe der Zeit und dennoch nicht zu trendig vergänglich.

Hunkydory SS15

Für diesen Frühling und Sommer entwarfen die Designer etwa einen hellblauen Einteiler aus einem Baumwoll-Seide-Gemisch (Fr. 375.–). Mit lockeren Bundfaltenshorts (Fr. 191.–) oder einem dunkelblauen plissierten Maxirock mit hohem Beinschlitz (Fr. 263.–) ist man ebenfalls nie over- oder underdressed. Cool, nicht? Hunkydory ist ab dieser Saison bei Gassmann in Zürich erhältlich. Die Liste weiterer Verkaufsorte in der Schweiz und einen Onlineshop gibt es unter hunkydory.com.

Von Laura Catrina am 17.04.2015