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Stil-Ikone

Elin Kling

Es gibt Trendjäger und Trendsetter. Elin Kling, 31, gehört zu Letzteren. Ihr Stil gefällt, doch statt ihr Gefolge mit Selbstporträts bei der Stange zu halten, baut sie sich lieber ein kleines Mode-Imperium auf.

elin kling

Die Schwedin in ihrer Wahlheimat New York

elinkling.com

Die Schwedin hat es weit gebracht, seit sie als Kind auf der Farm ihres Vaters in Mariestad Hühnern hinterherjagte. Bloggerin, Gast-Designerin für Marken wie H & M oder Guess by Marciano, Kampagnengesicht für Louis Vuitton und Net-A-­Porter, Modechefin ihres eigenen Magazins «Styleby»: Elins Portfolio ist breit diversifiziert. Die selbst ernannte «Königin des Kommerzes» ist immer auf Achse und verdiente sich in den letzten Jahren den Ruf als ernst zu nehmende Unternehmerin.

Während sie beruflich gern Neuland erforscht, hält sie es mit ­ihrem persön­lichen Stil genau umgekehrt, simpel und bewährt: enge Jeans, dicke Strickpullover, Blusen, Blazer, dazu natürliches Make-up. Blond, mit einer Frisur, die eine Nacht mit wenig Schlaf und viel Spass vermuten lässt – typisch für die Schwedinnen –, geht sie gerade genug Risiko ein. Anders als viele ihrer Berufskolle­ginnen ­investiert sie lieber in hochwertige Klassiker, statt mit exzentrischen, stets neusten Teilen um Aufmerksamkeit zu buhlen. «Dezent, aber selbstbewusst», so ihr Leitsatz – und vielleicht gerade deshalb ist Elin Kling ein Gewinn. Unbeeindruckt vom kurzlebigen, oftmals leicht verrückten Mode­zirkus, fährt sie ihren Kurs, ohne sich selber dabei aus den ­Augen zu verlieren. «Ich mache alles zu 110 Prozent. Mindestens.» 

Den Look zum nachshoppen:

Von Rahel Zingg RASCH am 17.03.2014