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Aus alt mach neu

Unsere 8 liebsten Vintage-Shops

Mode von der Stange ist euch zu langweilig und sowieso auch gar nicht nachhaltig genug? We feel you! Deshalb shoppen wir (oft und) gerne Second Hand. Wo? Hier kommen unsere Tipps.

Die Vintage Shopping Tipps der Style-Redaktion

Weils nicht immer von der Stange sein muss, suchen wir gern vintage nach coolen Schätzen.

Getty Images

Barbar Vintage, Zürich

Wer auf der Suche nach einer Vintage-Levis ist, der wird hier mit einer ziemlich hohen Wahrscheinlichkeit fündig. Neben einer guten Jeans hab ich dort aber auch schon viele andere meiner Lieblings-Basics erstanden (Champions-Sweater, XXL-Shirt, Hemd etc.). Ausgefallene Teile sind bei Barbar aber eher Fehlanzeige. Für mich persönlich macht das gar nichts. Ein Besuch lohnt sich. Immer. 
Denise Kühn, Online Editor

The New New, Bern

Ich bin ein bisschen obsessed mit Manillio. Und deshalb auch mit dem Secondhand-Shop, von dem er Miteigentümer ist. Wer in Ausmistlaune ist: Bei The New New kann man seine (natürlich gut erhaltenen) Schrankschätze vorbeibringen, die man nicht mehr anzieht – und sich gleich neu mit Altem eindecken.
Carla Reinhard, Beauty Editor

Depop

Ich weiss, dass man das in Zeiten der Nachhaltigkeit eigentlich echt nicht bringen kann, aber: Ich bin einfach nicht so der Vintage-Typ. Wenn meine Kollegin ein 70er-Jahre Metallic-Gold-Blüschen trägt und ich sie mit grossen Augen frage, woher sie das hat, dann ja. Wenn ich selbst durch Vintage-Läden wandere und darüber nachdenke, wie viele Hände in dieser schicken Handtasche schon nach losem Kleingeld gesucht haben, dann nein. Trotzdem will ich jetzt «Depop» testen, eine App und Website für Vintageteile. Da kann ich dann auch einen Draht zur Vorbesitzerin aufbauen. 
Luise Pomykaj, Style Weekly Editor

Ibus, Davos

Die Frage ist ja immer, ob man Vintageläden (ich bevorzuge das Wort Brockenstube, das hat so viel mehr Charme. Oder Trödelladen – herrlich!!) seines Vertrauens weiter empfiehlt, weil, wenn alle anderen auch hingehen, dann wars das irgendwann mit den Schnäppchen. Ich will mal nicht so sein … Sharing ist ja caring etc. pp. ergo kann ich allen Geschirr,- Vasen- und Tischwaren-im-allgemeinen-Liebhabern das Ibus in Davos ans Herz legen. Unfassbar, was es da für Schätz gibt: vom Goldrandgeschirr über Sammeltassen bis zu Steingutkrügen. Oftmals sogar noch ganze Sets, inklusive Kaffeekanne und Milch-/Zuckerdose. Mir fällt es da fast noch schwerer zu verzichten als bei Klamotten (die findet man hier gar nicht). 
Katrin Montiegel, Textchefin

Two Rooms, Zürich

Vintage-Möbel und -Wohnaccessoires mit Stil, aber leider auch für den etwas grösseren Geldbeutel, findet man bei Stefano Wieting an der Rämistrasse. Die ehemals im Kreis 3 beheimatete Boutique hat seit dem Umzug in der Nähe des Kunsthauses einen wahren Style-Sprung gemacht. Nun gibt es Edles, vom Verkäufer sorgsam Kuratiertes aus italienischen und französischen Häusern der 1940er- bis 1970er-Jahre. Vorzugsweise in elegantem Weiss, Creme, Braun, Grau oder Schwarz. Der Besuch lohnt sich besonders dann, wenn grössere Anschaffungen, wie ein Sofa, ein Couchtisch oder eine Konsole anstehen. Aber auch die Keramiken von Gio Ponti bis Guido Gambone faszinieren.
Christine Halter-Oppelt, Design Editor

Brockenhaus Emmaus, Dübendorf

Ich liiiieeeebbbee Brockenstuben. Ich könnte da stundenlang verweilen und wühlen. Eine Wunderkammer ist das Brockenhaus Emmaus in Dübendorf. Dass es bei den Brockenhäuser mehr als ein Besuch braucht, versteht sich von selbst. Ich durfte aber schon viele Unikate und Kostbarkeiten mit nach Hause nehmen.  
Irina Paradiso, Redaktionsassistentin 

The New New, Zürich

Schau an, in Bern hat also Manillio seine Finger im Spiel – in Zürich dann ebenso? Ich werde mal Carla fragen. Jedenfalls teile ich ihre Obsession mit The New New. Hier habe ich schon einiges aus meinem eigenen Kleiderschrank auf die weitere Reise gegeben und diverse gute «Neuheiten» gefunden. Zuletzt eine riiiesige Lederjacke in der Herrenabteilung, wegen der ich mich jetzt tatsächlich schon ein wenig auf den Herbst freue, sorry. Besonders gern stöbere ich aber auch durch den kleinen Raum, in dem es Wohnaccessoire zu entdecken gibt.
Laura Scholz, Ressortleitung Online

Burggasse 24 – Wien

Wenn in Wien, dann mache ich einen Abstecher in die Burggasse 24. Dort finde ich immer etwas, zuletzt ein blassrosafarbenes Kleid. Auch cool: Man kann dort gleich frühstücken, zum Beispiel gibts ein sehr feines Schnittlauchbrot.
Nina Huber, Redaktorin

Von Style am 9. August 2019