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Vom Mean Girl zur knallharten Clubbesitzerin

Lindsay Lohan hat sich mal wieder ein neues Ich zugelegt

Es gehört im Promi-Business fast schon zum guten Ton: Jeder Lebensabschnitt braucht ein neues Image. Aktuell zeigt Lindsay Lohan in Mykonos, wie sie vom Opfer zur «Boss Bitch» werden will. Wir zeigen die verrücktesten Totalveränderungen und was sie letztlich gebracht haben. 

Lindsay Lohan versucht es jetzt als Clubbesitzerin
Lindsay Lohan versucht sich jetzt als knallharte Clubbesitzerin, die keine Eskapaden duldet.  Getty Images

In «Ein Zwilling kommt selten allein» oder «Mean Girls» verliebten wir uns in sie: Lindsay Lohan war damals Sympathieträgerin und Vorbild für tausende Mädchen, die genau so sein wollten, wie sie. Dann kam der Absturz: Neben turchtanzten Nächten und verschlafenen Castings machte Lohan vor allem mit Trunkenheit hinterm Steuer von sich reden. Die erste Reality-TV-Show unter den Fittichen von Oprah Winfrey floppte, nun folgt für Lindsay Anlauf Nummer zwei. Natürlich mit brandneuem Image. Dem einer «Boss Bitch», um präzise zu sein. 

Seit dem 8. Januar läuft «Lindsay Lohan's Beach Club» auf MTV. Konkret heisst das: Lindsay stolziert in hübsch gemusterten Kleidern über den Strand von Mykonos und sucht gleichzeitig aus jeder Menge braungebrannter Bewerber den idealen Kandidaten, der im Lohan`schen Beachclub arbeiten darf. Dabei ist sie in einem Moment zickig, im nächsten verständnisvoll und erwähnt immer wieder, wie oft sie selbst schon Opfer der Medien war und was sie alles durchmachen musste. Nur Schludereien lässt sie ihren Kadidaten nicht durchgehen. Sie ist jetzt schliesslich eine ernstzunehmende Geschäftsfrau. Das neue Image eines ehemaligen Teenie-Stars.

Ähnlich lief die Entwicklung bei Avril Lavigne, Miley Cyrus, Rihanna oder Taylor Swift. Alle vier haben sich mit dem neuen Look, dem neuen Image und einer klareren Botschaft neue Fan-Kreise organisiert. Das schadet dem Konto natürlich nicht. «Sex sells» eben manchmal wirklich ein bisschen mehr. Auch wenn die Floskel mindestens so alt ist wie die Rolling Stones. Die Kniffe in der Regel: Mehr Haut, engere Kleidung und auffälligeres Make-up. Das Rezept klappt natürlich nicht immer. Wer die Typveränderung nicht mit Persönlichkeit und etwas Können Musik matcht, bekommt Schwierigkeiten. Auch Schönheitsoperationen helfen da nicht. Das musste etwa Ashlee Simpson herausfinden, als sie mit einer Nasenkorrektur eben auch ihr Markenzeichen entfernen liess. 

Wir sind nun gespannt, ob Lindsay Lohan mit neuem Image ihr Comeback meistert. Wünschen würden wir es ihr, endlich mal wieder zufrieden zu sein. 

Von Denise Kühn am 10. Januar 2019